CDU will acht Kandidaten in den Gemeinderat bringen

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 Das sind die 16 bei der Nominierung anwesenden CDU-Kandidaten für die Gemeinderatswahl.
Das sind die 16 bei der Nominierung anwesenden CDU-Kandidaten für die Gemeinderatswahl. (Foto: Paulina Stumm)

Diese Kandidaten treten für die CDU an

Bei der Gemeinderatswahl am Sonntag, 26. Mai, entscheiden die Aulendorfer Wähler darüber, wer sie künftig im Gemeinderat der Stadt vertritt. Das Gremium wird künftig 18 Sitze umfassen, vier mehr als bislang.

Das sind die Kandidaten, die für die CDU bei der Wahl für den Aulendorfer Gemeinderat antreten: Bernhard Allgayer, Max Baier, Stefanie Dölle, Barbara Gölz, Jochen Haas, Michael Halder, Kurt Harsch, Elmar Hartmann, Dierk Jacob, Jürgen Krause, Anna Kröger, Stefan Maucher, Bernhard Metzler, Hans-Peter Reck, Gabi Schmotz, Daniel von der Ohe, Stephan Wülfrath und Konrad Zimmermann. (pau)

Der CDU-Ortsverband Aulendorf hat offiziell festgelegt, wer bei der Gemeinderatswahl am 26. Mai für die CDU auf dem Wahlzettel stehen wird. Unter den 18 Kandidaten – damit hat die CDU die maximal mögliche Anzahl an Kandidaten gefunden – sind vier Frauen (25 Prozent). Ortsverbandsvorsitzender Hans-Peter Reck sprach der Nominierungsveranstaltung, zu der sich am Dienstagabend knapp 25 CDU-Mitglieder und Gäste eingefunden hatten, eine „Scharnierfunktion“ zu; sie beende die Kandidatensuche und leite über in die nächste Phase.

Mit etwas Verspätung eröffnete Reck die auf 19.30 Uhr angesetzte Nominierungsveranstaltung mit einer Rückschau auf Erreichtes im Nebenzimmer des Ristorante Mohren: Dezente Deko, leicht uriges Ambiente mit Joch an der Wand und tief hängenden weißen Lampen im frühen Industriedesign. Um die zu einer langen Tafel zusammengeschobenen dunklen Holztische mit weiß-roten Tischdeckchen saßen da schon dicht nebeneinander die Kandidaten in spe sowie weitere Ortsverbandsmitglieder und Gäste.

Kandidatenvorstellung fällt beinahe aus

Erste Amtshandlung der Versammlung: sie wählte Michael Herrmann zum Versammlungsleiter. Der übernahm, eher konzentriert als angespannt und offensichtlich gut vorbereitet, und führte durch das weitere Wahlprozedere, das ohne große Überraschungen über die Bühne geht. Nur einmal holpert es sachte in dem ansonsten routiniert abgewickelten Verfahren. Die Stimmzettel an die 16 stimmberechtigten Mitglieder, die die Kandidaten auf die Liste wählen sollten, wurden schon verteilt, die Wahlurne – dafür hält eine Kopierpapierschachtel her – stand bereit. Da fiel doch noch rechtzeitig auf, dass die Vorstellung der Kandidaten noch ausstand.

Nacheinander erhoben die sich am Tisch – zwei wurden in Abwesenheit nominiert – und stellten sich kurz vor. Mal rhetorisch geschliffen, mal noch etwas ungeübt war doch bei den meisten aufrichtiges Interesse zu spüren, im Gemeinderat und der weiteren Entwicklung der Stadt mitzuarbeiten. Einige benannten dabei auch schon Themen, die ihnen wichtig sind, etwa der innenstädtische Handel, der ländliche Raum, Kultur in der Stadt, Barrierefreiheit, Infrastruktur oder auch Transparenz in der Kommunalpolitik.

Sechs Kandidaten leben in Teilorten

Zwölf Kandidaten stammen aus der Kernstadt, aber mit je zwei Kandidaten sind auch Tannhausen, Blönried und Zollenreute vertreten. Mancher gab bei der Vorstellung auch deutlich zu verstehen, dass ihm die Präsenz der Teilorte im Gemeinderat wichtig wäre, um „die Stadt mit Ortschaften“ voranzubringen. Im Schnitt sind die Kandidaten 47 Jahre alt, der jüngste ist mit 29 Jahren Max Baier, mit 69 der älteste Kandidat ist Konrad Zimmermann.

Neben Zimmermann finden sich auf der Liste auch vier weitere derzeitige Gemeinderäte: Bernhard Allgayer, Stefanie Dölle, Kurt Harsch und Hans-Peter Reck stellen sich wieder zur Wahl. Damit treten fünf der sechs momentanen CDU-Stadträte wieder an. Rainer Traub ist nicht mehr dabei. Zimmermann, der seit 20 Jahren im Gemeinderat sitzt, ist es dann auch, der die Wartezeit überbrückt, als die Stimmzettel ausgezählt werden. Ganz still wird es an der Tafel als alle Anwesenden interessiert seinem Ausblick auf anstehende kommunalpolitische Entscheidungen und Projekte lauschen, angefangen von der weiteren Haushaltskonsolidierung über etwa Kindergarten- und Grundschulbau, der Straßensanierung, Breitbandausbau und Gewerbeansiedlung bis hin zu Sport- und Freizeitinfrastruktur wie die Sporthalle am Schulzentrum oder die Minigolfanlage. „Langweilig wird’s uns nicht.“

Jetzt kommt der Wahlkampf in den Blick

Am Ende sind die Stimmzettel ausgezählt, und wenig überraschend werden alle Kandidaten einstimmig auf die Liste gewählt. Als Herrmann der Form halber noch nachfragt, ob einer der Kandidaten jetzt doch noch zurückziehen wolle, hört die Tafelrunde schon gar nicht mehr so genau hin. Erwartbar, dass sich dann auch keiner meldet. Ab jetzt geht es für den Ortsverband auf den Wahlkampf zu. Das Ziel gab Reck schon einmal vor: „Wir werden versuchen, dass wir acht von unseren Kandidaten in den Gemeinderat bekommen.“

Diese Kandidaten treten für die CDU an

Bei der Gemeinderatswahl am Sonntag, 26. Mai, entscheiden die Aulendorfer Wähler darüber, wer sie künftig im Gemeinderat der Stadt vertritt. Das Gremium wird künftig 18 Sitze umfassen, vier mehr als bislang.

Das sind die Kandidaten, die für die CDU bei der Wahl für den Aulendorfer Gemeinderat antreten: Bernhard Allgayer, Max Baier, Stefanie Dölle, Barbara Gölz, Jochen Haas, Michael Halder, Kurt Harsch, Elmar Hartmann, Dierk Jacob, Jürgen Krause, Anna Kröger, Stefan Maucher, Bernhard Metzler, Hans-Peter Reck, Gabi Schmotz, Daniel von der Ohe, Stephan Wülfrath und Konrad Zimmermann. (pau)

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