„Cùl na mara“ besingen eine bunte Welt

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Die Folkband „Cùl na mara“ will im Sommer am Steegersee auftreten.
Die Folkband „Cùl na mara“ will im Sommer am Steegersee auftreten. (Foto: cul na mara)
Schwäbische Zeitung

Die Irish-Folkband „Cùl na mara“ um den Aulendorfer Band-Leader Martin Waibel hat ihr drittes Album veröffentlicht. Es heißt „The world is colourful“. Fans der Band dürfte der Titel bekannt sein; den gleichnamigen Song hat die Band schon seit einer Weile im Programm. „Wir haben uns sehr viel Zeit für das neue Album genommen, es sollte sowohl traditionell als auch zeitaktuell klingen“, beschreibt Waibel den Anspruch an die neue Platte.

„Cùl na mara“ – übersetzt heißt der Bandname „Winkel am Meer“ – das sind: Sonja Bumiller (Bass, Akkordeon, Gesang), Sylvia Häufle (Schlagzeug, Gesang), Eckard Lehmann (Uilleannpipe, Flöten, Highlandpipe, Gesang) und Martin Waibel (Bouzouki, Gitarren, Mandoline, Gesang). 2012 erschien ihr erstes Album „As we went out“, 2014 folgten „Current Tales“.

Die Band verbindet traditionelle keltische Melodien mit modernen Rock- und Folkelementen und wurde für ihre ersten beiden Platten mehrfach ausgezeichnet, etwa mit dem Deutschen Rock- und Pop-Preis. Neben der musikalischen Verbindung von Tradition und Moderne, sucht die Band auch immer wieder alte Erzählungen mit aktuellen Zeitgeschehen zu verknüpfen. Wie die Band mitteilt, berichtet etwa die Ballade „Clearances“ von den Vertreibungen aus den Highlands im 18. Jahrhundert und vergegenwärtige, wie Vertreibung, Gewalt und Flucht stets ein Thema in ganz Europa gewesen seien. „The world is colourful“ betone die Freiheit des Andersdenkenden und die Gemeinsamkeit unterschiedlicher Kulturen.

Die Musiker spielen auf nationalen und internationalen Festivals, treten aber auch im süddeutschen Raum auf, etwa zum Erscheinen der neuen CD am Samstag, 24. Februar, in der Alten Kirche in Mengen-Rulfingen und am Samstag, 10. März, in Riedlingen. Im Juli will die Band bei einer Veranstaltung am Steegersee in Aulendorf auftreten. Die Band spielt neben Songs aus dem neuen Album auch Musik aus ihrem großen keltischen Repertoire.

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