Aulendorfer werfen Zweitligisten aus dem Pokal

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 Die Kegler des ESV Aulendorf gewannen im DKBC-Pokal gegen den Zweitligisten Zeil.
Die Kegler des ESV Aulendorf gewannen im DKBC-Pokal gegen den Zweitligisten Zeil. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Zwar stand es am Ende 4:4, doch im Pokal gibt es nun mal kein Unentschieden. Daher entschieden bei der Begegnung des Verbandsligisten ESV Aulendorf gegen den SKK Gut Holz Zeil die Satzpunkte. Und da hatten die Oberschwaben mit 12,5:11,5 die Nase vorn. Damit steht Aulendorf in der dritten Runde des DKBC-Pokals.

Es ist das zweite Mal in der Vereinshistorie, dass die Kegler des ESV Aulendorf im Kegler-Pendant zum DFB-Pokal mitspielen dürfen. Und wie im vergangenen Jahr sorgt der amtierende württembergische Pokalsieger im Kreis der besten deutschen Clubs für Furore. Der Gegner für die dritte Runde steht noch nicht fest, gespielt wird am 24. November.

Im Duell Benjamin Sorg gegen Olaf Pfaller machte der Aulendorfer schnell klar, wer nach 120 Kugeln als Sieger von der Bahn gehen wird. Sorg sicherte sich mit 151:147, 147:138 und 151:124 schon nach der dritten Bahn den Satzpunkt für Aulendorf. Diese Begegnung endete mit einem 3:1-Sieg für den ESV-Kegler (579:546). Fabian Weber bekam auf der zweiten Bahn mächtig Gegenwind von Zeils Marco Endres. Doch der Aulendorfer zeigte sich in starker Form und holte ohne Satzniederlage einen weiteren Mannschaftspunkt für die Hausherren (3,5:0,5; 603:592). So stand es 2:0 für Aulendorf bei 44 Holz Vorsprung und einem Satzverhältnis von 6,5:1,5 – das sollte noch wichtig werden.

Kai Lämmle, dem jüngsten Kegler der Oberschwaben, merkte man die Nervosität etwas an. Er tat sich schwer, seinen Fokus zu finden und musste seinen Gegner Marcus Werner auf der ersten Bahn ziehen lassen. Lämmle kämpfte sich auf der zweiten Bahn zurück, verlor aber am Ende mit 1:3 (537:591). Das Duell Oliver Lämmle gegen Patrick Löhr war spannender. Nachdem Lämmle die dritte Bahn mit 127:131 verloren hatte, musste er den letzten Satz gewinnen, um noch Punkte aus dem Duell mitnehmen zu können. Mit einem Schlussspurt holte sich der Aulendorfer den Mannschaftspunkt (2:2, 572:559). Es stand nun 3:1 bei drei Holz Vorsprung und einem Satzverhältnis von 9,5:6,5.

Christoph Lämmle bekam die schwerste Nuss zu knacken. Bastian Hopp spielte stark und gewann den ersten Satz klar mit 170:142. Auch in Satz zwei und drei konnte Lämmle nicht punkten. Der Aulendorfer verlor zwar mit 1:3 (566:621), sicherte sich aber einen ganz wichtigen Satzgewinn. Parallel gab Pascal Winkler nach einem verschlafenen Beginn (136:160) alles. Vor der Schlussbahn stand es 1:2 bei 448:464 Kegeln. 16 Holz Rückstand musste Winkler aufholen. Dann leistete sich Faber seinen ersten Fehlschub. Winkler nutzte dies aus mit einer Neun. Nun drehte der ESV-Kegler auf und holte sich im letzten Schub mit einer Acht den Satzausgleich und mit 611:605 Kegeln den Mannschaftspunkt. Und mit einem Satzpunkt mehr durfte der Pokalsieg gegen den Favoriten bejubelt werden.

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