„Aulendorfer für Aulendorfer“ startet am 25. November

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 Das Organisationsteam (von links: Diakon Willy Schillinger, Christa Näßler, Silvia Kellinger und Christiane Pickl-Pepe) freut s
Das Organisationsteam (von links: Diakon Willy Schillinger, Christa Näßler, Silvia Kellinger und Christiane Pickl-Pepe) freut sich darauf, dass viele bedürftige Aulendorfer ein Weihnachtspaket bekommen. (Foto: Claudia-Evelyn Buchmüller)
Claudia Buchmüller

Die Weihnachtsaktion „Aulendorfer für Aulendorfer“, eine gemeinsame Initiative des Handels- und Gewerbevereins (HGV) und der katholischen Kirchengemeinde St. Martin, startet am 25. November. Bis zum 30. November sammeln die Organisatoren wie in den Jahren zuvor haltbare Nahrungsmittel, Drogerieartikel und Süßigkeiten für Bedürftige.

Neben Nudeln, Mehl, Milch, Zucker, Dosenwurst, Kaffee, Müsli, Kaba und Waschmittel sind auch Geldspenden gerne gesehen, um fehlende Produkte zuzukaufen. Was nicht angenommen wird, ist Kleidung und Spielzeug, weil der Fokus dieser Aktion speziell auf den kleinen, aber doch so wichtigen Dingen des Lebensunterhaltes liegt. „Hier kann wirklich ohne große Aufwendungen ein Beitrag geleistet werden. Es braucht nichts Großes, um sich solidarisch mit bedürftigen Menschen unserer Stadt zu zeigen“, sagt Christiane Pickl-Pepe. Silvia Kellinger fügt hinzu, dass hier der Martinsgedanke des Teilens auch für Kinder greifbar werde: „Laterne tragen und singen ist das eine. Aber beispielsweise auf etwas Süßes verzichten, mit dem Wissen, dass es bei Menschen ankommt, die sich das nicht leisten können, ist das andere“.

Dies sei das Schöne an der Solidargemeinschaft in Aulendorf, so Diakon Willy Schillinger, dass hier Jung und Alt gleichermaßen mitmachen. „Auf der einen Seite das, was die Jungen in die Aktion einbringen, um ältere Menschen zu beschenken. Aber auch, was die Älteren geben, was beispielsweise Kindern von Alleinerziehenden zugutekommt“, berichtet er von den Erfahrungen der vergangenen Jahre. Das gesamte Team hoffe darauf, dass zahlreiche treue Spender, angefangen von Kindergärten, Schulen, Vereinen und natürlich Privatpersonen, wieder mitmachen. Die Spenden können bei Eisel Textil, Frischemarkt Raisch, Datensysteme Hirschmann & Kern, Sport Respect, Modehaus Scheffold und Schuhhaus Weber-Henkel abgegeben werden. Auch die Schule am Schlosspark nimmt Spenden verpackt in Tüten entgegen.

Einen wichtigen Aspekt bringt Christa Näßler ein. Sie verweist darauf, dass es aufgrund des Datenschutzes immer schwieriger werde, Bedürftige zu erreichen. Dass die Empfänger der Pakete nur dem Ehepaar Näßler und dem Diakon bekannt sind, welche die Pakete in der ersten und zweiten Dezemberwoche vorbeibringen, sei selbstverständlich. „Alles ist vollkommen anonym. Selbst das Team weiß nicht, für wen die Pakete zusammengestellt werden.“

Trotzdem hätten vor allem ältere Bürger Schwierigkeiten, sich zu melden und ihre Bedürftigkeit offen zu legen. Die Organisatoren bitten deshalb um Mithilfe der Aulendorfer, diese Menschen zu ermutigen, sich bei Diakon Willy Schillinger, Rufnummer 07525 / 9240050, oder Christa Nässler unter Telefon 07525 / 1702 zu melden.

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