Aufwertung zum Unterzentrum: Die Stadt Aulendorf wartet auf den Aufstieg in eine höhere Liga

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 Die Stadt Aulendorf will Unterzentrum werden. Durch die Aufwertung vom Kleinzentrum würde die Stadt vor allem in den Bereichen
Die Stadt Aulendorf will Unterzentrum werden. Durch die Aufwertung vom Kleinzentrum würde die Stadt vor allem in den Bereichen Wohnen, Gewerbe und Einzelhandel profitieren. (Foto: Archiv: Roland Rasemann)

Die Region Bodensee-Oberschwaben wurde am 1. Januar 1973 in ihrer heutigen Form ins Leben gerufen. Die Region zählt rund 620 000 Einwohner auf einer Fläche von 3500 Quadratkilometern und ist eine der am dünnsten besiedelten des Landes. Die drei Landkreise Bodenseekreis, Ravensburg und Sigmaringen mit ihren insgesamt 87 Städten und Gemeinden bilden die administrative Struktur der Region. Neben dem gemeinsamen Oberzentrum Friedrichshafen-Ravensburg-Weingarten verfügt die Region mit den Städten Bad Saulgau, Bad Waldsee, Leutkirch im Allgäu, Pfullendorf, Sigmaringen, Überlingen und Wangen im Allgäu über sieben Mittelzentren im ländlichen Raum. Zu den sieben Unterzentren (Gammertingen, Mengen, Meßkirch, Markdorf, Tettnang, Bad Wurzach und Isny) sollen vier neue dazu kommen: Aulendorf, Kißlegg, Meckenbeuren und Salem. Als Kleinzentren gelten laut aktuell laufender Regionalplanfortschreibung die Gemeinden Altshausen, Argenbühl, Herbertingen, Krauchenwies, Kressbronn, Meersburg, Ostrach, Stetten und Wilhelmsdorf. Vogt und Wolfegg sollen ein Doppel-Kleinzentrum bilden. Hinzu kommen 58 sogenannte Gemeindehauptorte (wie etwa Baienfurt und Baindt). Welche Bedeutung/Status ein Ort hat wird gemäß des Konzepts der Raumordnung weniger durch die Einwohnerzahl als viel mehr durch die Infrastruktur im Vergleich zur näheren Umgebung bewertet. (kik)

(Quellen: Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, Geoportal Raumordnung Baden-Württemberg des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Träger der Regionalplanung)

Die Aufwertung zum Unterzentrum dauert noch eine Weile. Durch die Statusänderung würde die Stadt vor allem in den Bereichen Wohnen, Gewerbe und Einzelhandel profitieren.

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Die Region Bodensee-Oberschwaben wurde am 1. Januar 1973 in ihrer heutigen Form ins Leben gerufen. Die Region zählt rund 620 000 Einwohner auf einer Fläche von 3500 Quadratkilometern und ist eine der am dünnsten besiedelten des Landes. Die drei Landkreise Bodenseekreis, Ravensburg und Sigmaringen mit ihren insgesamt 87 Städten und Gemeinden bilden die administrative Struktur der Region. Neben dem gemeinsamen Oberzentrum Friedrichshafen-Ravensburg-Weingarten verfügt die Region mit den Städten Bad Saulgau, Bad Waldsee, Leutkirch im Allgäu, Pfullendorf, Sigmaringen, Überlingen und Wangen im Allgäu über sieben Mittelzentren im ländlichen Raum. Zu den sieben Unterzentren (Gammertingen, Mengen, Meßkirch, Markdorf, Tettnang, Bad Wurzach und Isny) sollen vier neue dazu kommen: Aulendorf, Kißlegg, Meckenbeuren und Salem. Als Kleinzentren gelten laut aktuell laufender Regionalplanfortschreibung die Gemeinden Altshausen, Argenbühl, Herbertingen, Krauchenwies, Kressbronn, Meersburg, Ostrach, Stetten und Wilhelmsdorf. Vogt und Wolfegg sollen ein Doppel-Kleinzentrum bilden. Hinzu kommen 58 sogenannte Gemeindehauptorte (wie etwa Baienfurt und Baindt). Welche Bedeutung/Status ein Ort hat wird gemäß des Konzepts der Raumordnung weniger durch die Einwohnerzahl als viel mehr durch die Infrastruktur im Vergleich zur näheren Umgebung bewertet. (kik)

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