Abschluss-Konzert des Kreisverbandsjugendblasorchesters

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 Klarinettensolo beim Konzert des KVJBO
Klarinettensolo beim Konzert des KVJBO (Foto: Yvonne Giwitsch)
Yvonne Giwitsch

Traditionell beendet ein Konzert des Kreisverbandsjugendblasorchesters – kurz KVJBO - den alljährlichen „Tag der Bläserjugend“. Klaus Wachter, stellvertretender Vorsitzender und Bezirksvorsitzender Allgäu, freute sich sehr, unzählige Konzertbesucher zum Abschluss des besonderen musikalischen Tages begrüßen zu dürfen, und dankte der Kommune und der Stadtkapelle für die tolle Partnerschaft beim Ausrichten des diesjährigen „Tages der Bläserjugend“.

Auch Aulendorfs Bürgermeister Matthias Burth ließ es sich nicht nehmen, Danke zu sagen. Er würdigte das große Engagement der jungen Menschen, die es schaffen, Schule oder Studium und ein hochkarätiges musikalisches Können, das viel Übung erfordert, unter einen Hut zu bekommen. Er dankte den Musiklehrern für ihr unbezahlbares ehrenamtliches Engagement und würdigte die Arbeit in den Musikvereinen als wertevermittelnde und –erhaltende Tradition und als eine der tragenden Säulen der Gemeinschaft mit Heimatverbundenheit. Katrin Bischofberger, Kreisverbandjugendleiterin, zeigte sich stolz über die herausragenden Ergebnisse des Tages. Schließlich sind diese der lebendige Beweis für die hochkarätige und fundierte musikalische Ausbildung und die funktionierende Gemeinschaft in den Musikvereinen.

Das Auswahlorchester des Blasmusikkreisverbandes besteht aus circa 80 jungen Musikern im Alter zwischen 13 und 25 Jahren und spielt auf höchstem Niveau.

Im schwarzen Outfit mit türkisfarbenem Tuch oder Krawatte betraten die Jungmusiker die Bühne der Stadthalle, den Josef Mütz, der Ehrenvorsitzenden des Blasmusikkreisverbandes Ravensburg, liebevoll als Kulturstadel bezeichnet. Im besonderen Flair mit der heimeligen Atmosphäre ließ Dirigent Thomas Wolf mit seinem Orchester eine festliche Stimmung einkehren. Die Klarinettistin Miriam Lemke faszinierte mit ihrem Solo.

Mit einem hochkarätigen Konzertwerk von Jan van der Roost zeigte das KVJBO , was mit Blasinstrumenten so alles möglich sein kann. Die Sinfonie in drei Sätzen ist eine musikalische Schilderung der Geschichte Ungarns. Alle drei Sätze haben bedeutende historische Persönlichkeiten und Schlüsselereignisse aus der Landesgeschichte - wie etwa Kriege - zum Inhalt. Das Werk wurde zu Ungarns Tausendjahrfeier im Jahr 2001 geschrieben. Im ersten Satz „Attila“ beschreiben die Instrumente atonal und kriegerisch wirkend die Person Attila und, als Kontrapunkt melodisch und rhythmisch, seine Frau Rika.

Mit diesen Musikstücken wird das Kreisverbandjugendblasorchester in wenigen Wochen in die USA auf Konzertreise gehen.

Dirigent Thomas Wolf lud alle jugendlichen Teilnehmer der Wertungsspiele ein, ins KVJBO zu kommen und freute sich schon auf ein Wiedersehen bei einem der Kennenlernvorspiele in diesem Jahr.

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