Über Otterswang zur Hohkreuzkapelle

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Schwäbische Zeitung

Die Wanderung „Im Norden Aulendorfs“ erstreckt sich über 12,5 Kilometer. Es ist ein Anstieg von rund 110 Metern zu bewältigen. Die Tour dauert rund dreieinhalb Stunden (ohne Einkehr). SAV-Wanderführer Gerhard Uhrig rät: „Etwas Kondition, gutes Schuhwerk, ein Getränk und Wanderstöcke sind vorteilhaft“.

Alle Teile der Serie „Draußen unterwegs“ aus dem Verbreitungsgebiet der SZ gibt es unter: www.schwäbische.de/draussenunterwegs

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Die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins Aulendorf (SAV) gibt es bereits seit mehr als 120 Jahren. Auch heute noch laden SAV-Wanderführer zu Touren in die nähere und weitere Region ein. Einer von ihnen ist Gerhard Uhrig. Er führt seit zehn Jahren Touren für den SAV, insgesamt 38 sind es bislang. Für die Schwäbische Zeitung stellt er seinen Wandervorschlag „Im Norden Aulendorfs“ vor:

Ausgangspunkt ist der Bahnhof Aulendorf, wo sowohl Züge aus Ulm und Lindau, als auch Züge aus Sigmaringen und Wangen ankommen. Von dort geht es direkt in nördlicher Richtung weiter, die Waldseer Straße entlang, auf der linken Seite taucht ein Betonwerk auf. Durch die sogenannte Lehmgrube führt der geschotterte Weg weiter bis zum Weiler Scheibe. Dort gibt es auch ein Wassertretbecken.

Weiter geht es auf einem geteerten Weglein hinüber nach Otterswang, wo wir der durch den Erntedankteppich weithin bekannten St.-Oswalds-Kirche einen Besuch abstatten. Das Kirchlein wurde von Jakob Emele, dem Klosterbaumeister des Klosters Bad Schussenried, 1777 bis 1779 erbaut. Durch Otterswang führt der Weg weiter in Richtung Hopfenbach bis zu einer kleinen Kreuzung kurz hinter dem Ortsausgang Dort links abbiegend geht es hinein in den Burgtobel. Von unten sehen wir auf der rechten Seite oben das sehr bekannte Burgcafé stehen. Wer einen Abstecher dorthin machen möchte: es führt ein kleines Weglein rechts ab dort in nicht einmal zehn Minuten hinauf.

Burgtobel wird durchqueer

Nach der Durchquerung des Burgtobels, wir sind nun von 550 auf 665 Meter hoch gestiegen, geht die Wanderung auf dem Verbindungssträßlein links weiter. Noch vor dem Waldrand zweigen wir nach rechts ab und wandern auf schönem Weg bis zur nächsten größeren Kreuzung. Nun geht es links weiter abwärts durch die Häuser von Atzenberg hindurch. Nach dem Erreichen der kleinen Straße laufen wir rechts weiter und nach circa 100 Metern wieder links.

Ausblick von 668 Metern Höhe

Das Landwirtschaftliche Zentrum rechts liegen lassend, steigen wir kurz darauf links zur Hohkreuzkapelle hinauf, einem herrlichen Aussichtspunkt dieser Gegend (668 Meter hoch). Bei Föhnwetterlage bietet sich dem Wandere der freie Blick auf Oberschwaben bis hin zu den Allgäuer, Österreicher und Schweizer Alpen, mit bis zu 3600 Meter hohen Bergen. Nun geht es zurück am Landwirtschaftlichen Zentrum vorbei und dann links hinüber nach Ebisweiler, wo das Jägerhäusle (Ruhetage beachten) zur Ruhepause einlädt.

Von nun an geht es nurmehr bergab. Entweder über die kleine Straße oder rechts durch den Wald führt unserer Wanderung hinunter nach Aulendorf, durch den Stadtpark, vorbei an Kliniken und Thermalbad erreichen wir das Aulendorfer Schloss. Nun haben wir noch knapp zehn Minuten hinab zum Bahnhof.

Die Wanderung „Im Norden Aulendorfs“ erstreckt sich über 12,5 Kilometer. Es ist ein Anstieg von rund 110 Metern zu bewältigen. Die Tour dauert rund dreieinhalb Stunden (ohne Einkehr). SAV-Wanderführer Gerhard Uhrig rät: „Etwas Kondition, gutes Schuhwerk, ein Getränk und Wanderstöcke sind vorteilhaft“.

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