SV Eglofs will die Lindauer Spielvereinigung knacken

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Klaus Schmähl trifft mit dem SV Eglofs in der ersten Runde der Aufstiegsrelegation zur Fußball-Bezirksliga heute Abend (18 Uhr)
Klaus Schmähl trifft mit dem SV Eglofs in der ersten Runde der Aufstiegsrelegation zur Fußball-Bezirksliga heute Abend (18 Uhr) in Schlachters auf die Spielvereinigung Lindau. (Foto: Archiv: Felix Kästle)
Sportredakteur

Der Sieger der Partie zwischen der SpVgg Lindau und dem SV Eglofs trifft in der zweiten Relegationsrunde am Dienstag, 19. Juni, um 18 Uhr in Wangen-Haslach auf den SV Vogt. Der Vizemeister der Kreisliga A I) hatte in der ersten Runde ein Freilos.

In der ersten Runde der Relegation zur Fußball-Bezirksliga Bodensee treffen am Freitagabend die beiden Vizemeister der Fußball-Kreisligen A II und A III, die Spielvereinigung Lindau und der SV Eglofs, um 18 Uhr in Schlachters aufeinander. Der Ausgang der mit Spannung erwarteten Partie ist völlig offen: Beide Mannschaften zeigten sich zuletzt in guter Verfassung und holten in ihrer jeweiligen Spielklasse die Rückrundenmeisterschaft.

Für den SV Eglofs und sein nach drei Jahren scheidendem Trainerduo Klaus Schmähl und Franz Haas ist die zweite Teilnahme an den Aufstiegsspielen die „Zugabe für eine gute Saison“ und „ein Riesenerfolg“. 2016 scheiterte der SVE in der ersten Relegationsrunde knapp gegen den SV Wolfegg (0:1). „Seitdem ist die Mannschaft gereift“, ist sich Schmähl sicher. Mit 61 Treffern schoss Eglofs in der abgelaufenen Spielzeit die meisten Tore in der Kreisliga A III. Zudem konnte sich die Allgäuer Defensive im Lauf der Saison stabilisieren. Waren es vor der Winterpause noch 25 Gegentore – so viele kassierte Lindau insgesamt – musste der Eglofser Schlussmann danach nur noch zwölfmal hinter sich greifen.

Klaus Schmähl hat in der abgelaufenen Saison zwar kein Spiel der Lindauer gesehen, jedoch deren Ergebnisse, Mannschaftsaufstellungen und taktische Ausrichtung regelmäßig studiert. „Lindau schießt nicht viele Tore, aber sie stehen hinten gut“, charakterisiert er den Gegner, der am Ende einer spannenden Aufholjagd nach der Winterpause sich im Kampf um den Relegationsplatz in der Staffel A III gegen den SV Achberg durchsetzte. Für den Eglofser Trainer treffen am Freitagabend zwei Gegner auf Augenhöhe aufeinander. „Die Qualität, ein Tor zu machen, haben wir. Wer mehr investiert, der entscheidet das Spiel für sich.“

Um „im Rhythmus“ zu bleiben, ließ Schmähl auch in dieser Woche zweimal trainieren. Obwohl die Spieler dabei „sehr engagiert“ gewesen seien, hat der Trainer ein wenig Sorge, dass seiner Mannschaft, „die permanent am oberen Limit gespielt hat“, in der entscheidenden Phase die Kräfte schwinden könnten. „Der Weg ist noch weit“, weiß Klaus Schmähl. Mit Ausnahme von Leon Reichard, dessen Oberschenkelverletzung nach vierwöchiger Zwangspause beim Kurzeinsatz im abschließenden Saisonspiel gegen die SGM Dietmanns/Hauerz erneut aufbrach, wird Schmähl wohl auf den gesamten Kader zurückgreifen können.

Auch die Lindauer fiebern der ersten Runde der Relegation entgegen. „Wir haben jetzt schon mehr erreicht als erhofft“, gesteht SpVgg-Präsident Werner Mang. Dessen Vorstandsteam hat sich während der Rückrunde für einen überraschenden Wechsel auf der Trainerbank entschieden: Statt Srdan Gemaljevic hat nun seit ein paar Wochen Sportvorstand Karsten Krannich an der Seitenlinie das Sagen.

„Ganz, ganz schwere Aufgabe“

Der wiederum spricht, mit Blick auf den SV Eglofs, von einer „ganz, ganz schweren Aufgabe“. Krannich vergleicht den ersten Relegationsgegner „von der Spielidee und den Offensivkräften“ mit dem Ligakonkurrenten aus Achberg. Im Lindauer Aufgebot fehlen wird am Freitagabend der Ex-Profi Robert Schellander, der beruflich verhindert ist. Wieder mit dabei ist dagegen Urlaubsrückkehrer Dominic Mahren, von dem sich die SpVgg-Fans Impulse im Angriffsspiel versprechen.

Der Sieger der Partie zwischen der SpVgg Lindau und dem SV Eglofs trifft in der zweiten Relegationsrunde am Dienstag, 19. Juni, um 18 Uhr in Wangen-Haslach auf den SV Vogt. Der Vizemeister der Kreisliga A I) hatte in der ersten Runde ein Freilos.

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