Im Jahr 2017 mehr Wasser verkauft

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Vera Stiller
Redakteurin

Die Gewinn- und Verlustrechnung 2017 für den Eigenbetrieb „Wasserversorgung Argenbühl“ schließt mit einem Jahresgewinn von 24 673 Euro ab. Im Erfolgsplan war ein Jahresverlust von 14 300 Euro einkalkuliert worden. Wesentlicher Grund für das verbesserte Ergebnis war der um 22 000 Kubikmeter gestiegene Wasserverkauf.

Wie schon bei der positiven Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2017, so freute sich am Mittwoch Gerhard Butscher, dem Gemeinderat auch ein gutes Ergebnis für die Argenbühler Wasserversorgung präsentieren zu können. „Der ausgewiesene Jahresgewinn von knapp 25 000 Euro wird zur Tilgung des Verlustvortrages in Höhe von 45 391 Euro verwendet“, war von ihm zu hören. Wie er darüber informierte, dass die Bilanzsumme auf 3,025 Millionen Euro festgesetzt worden sei.

Warum ein besseres Ergebnis als erwartet erzielt werden konnte, war schnell geklärt. „Es waren Wasserzinserlöse von 544 000 Euro eingeplant. Dabei wurde von einer verkauften Wassermenge von etwa 385 000 Kubikmeter ausgegangen“, sagte Butscher. Tatsächlich konnten aber 420 677 Kubikmeter Wasser verkauft und damit 571 267 Euro erlöst werden.

Außerdem, so Butscher, hätten die Unterhaltungskosten für die Gebäude der Wasserversorgung 9000 Euro unter dem Planansatz gelegen. Keine Frage, dass der Gemeinderat einstimmig den Jahresabschluss feststellte und der Betriebsleitung die Entlastung erteilte. Einigkeit herrschte ebenfalls darüber, dass man nach diesem trockenen Sommer 2018 noch mehr Wasser als 2017 verkaufen wird.

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