Harte Rocker mit besten Absichten

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Auf Einladung des Motorradclubs haben Argenbühler Biker zum fünften Mal Blut gespendet. (Foto: Stiller)
Schwäbische Zeitung

ARGENBÜHL (vs) - Ein kleines Jubiläum haben die Freunde des Motorradsports von Argenbühl am Freitag feiern können: Zum fünften Mal trafen sie sich in der Dorfmitte Ratzenried, um zusammen nach Eglofs zu fahren und dort Blut zu spenden. Motor war und ist Erwin Köbach, der Vorsitzende des Motorradclubs Argenbühl mit Sitz in Ratzenried. „Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass mit Blutspenden Leben gerettet wird“, so die Intention. Immer eingedenk, „dass wir selber in die Situation kommen könnten, auf Fremdblut angewiesen zu sein“.

Insgesamt gibt es vier Clubs, die in Argenbühl diesem Sport auf zwei Rädern frönen. Um den Bedürfnissen von eher jungen Motorradfahrern zu entsprechen, wurde 1988 der Motorradclub „Dia Isharte“ ins Leben gerufen. Der Name steht für den Begriff „Eisharte“ und dem schwäbisch gesprochenen Ortsnamen Eisenharz, also „Isaharz“. Diesem Club ist auch der Beginn der jährlich wiederkehrenden Motorradsegnung im Dorf zu verdanken.

Dann sind da noch die „Pink Panthers Ratzenried“ und die seit 30 Jahren bestehende „Motorradclique Eisenharz“. Noch älter ist der „Motorradclub Argenbühl“, kurz MCA genannt. 1979 gegründet, kann er auf eine große Anzahl von Aus- und Orientierungsfahrten oder auf das Ausrichten von Geschicklichkeitsturnieren verweisen Anfang August ist Internationales Motorradtreffen

„Vom 2. bis 4. August findet in Ratzenried unser 19. Internationales Motorradtreffen statt, zu dem Freunde aus ganz Deutschland und darüber hinaus erwartet werden“, freut sich Erwin Köbach.

Mehr als 20 Frauen und Männer in ihrem schwarzen Lederdress waren es, die am Freitag von DRK-Mitarbeiter Alfred Kneer vor der Turn- und Festhalle Eglofs in Empfang genommen wurden. „Ich finde es toll, dass die Motorradfahrer nicht nur an sich, sondern auch an andere denken“, sagte Kneer und berichtete, dass einige Clubmitglieder zuvor schon da gewesen seien, um sich Blut abzapfen zu lassen. Als Erinnerungsgeschenk erhielten alle eine Warnweste und den Wunsch übermittelt, „dass Sie selber nie etwas von dem lebensrettenden Saft benötigen“.

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