Ein anschauliches Erlebnis für Kinder

 Die Klasse 4a der Grundschule Eisenharz-Eglofs durfte mit Rudi Karg und Lehrerin Silvana Sigl im Rahmen der Verkehrserziehung a
Die Klasse 4a der Grundschule Eisenharz-Eglofs durfte mit Rudi Karg und Lehrerin Silvana Sigl im Rahmen der Verkehrserziehung anschaulich erleben, was ein toter Winkel ist. (Foto: Melanie Karg)
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„Wie kann man denn etwas in einen LKW laden, wenn er so hoch ist?“, „Wie bitte kann man mit einem LKW bis nach England fahren?“ Auf diese und viele weitere Fragen bekamen die interessierten Kinder der Grundschule Eglofs-Eisenharz zunächst professionelle Antwort von Rudi Karg, der den schönen LKW der Firma Aguti aus Langenargen tagtäglich fährt. Darin transportiert werden hochwertige, individuelle Sitzsysteme für Reisemobile, Vans und Sonderfahrzeuge.

Doch der eigentliche Grund, weshalb die Kinder der Klasse 4a mit ihrer Lehrerin Silvana Sigl ein Treffen mit einem LKW und dessen Fahrer vereinbarten, war ein Lerngang im Rahmen der Verkehrserziehung. Um besser zu verstehen, dass ein toter Winkel große Gefahren bergen kann, durften sich die Kinder nacheinander auf den Fahrersitz setzen. Allein die Höhe des Führerhauses und der Blick aus der großen Windschutzscheibe beeindruckte die Schülerinnen und Schüler. Noch kann die Schulklasse mit Blick aus dem Führerhaus gesehen werden. Direkt durch die Windschutzscheibe und mit Hilfe der vielen Außenspiegel, die ein LKW wie dieser besitzt. Doch wenn die Kinder einen Schritt zur Seite gehen und sich im toten Winkel befinden, ist die ganze Schulklasse aus Sicht des Fahrers tatsächlich verschwunden.

Wie groß der Bereich des toten Winkels ist und dass dieser sich nicht nur seitlich, sondern auch vor dem LKW befindet, war für alle erstaunlich. Mit Kreide wurde dieser Bereich auf der Straße markiert.

Herr Karg erzählte anschließend von Situationen an Zebrastreifen oder Straßenkreuzungen, bei denen vor allem Fahrradfahrer leicht übersehen werden können. Auch wies er auf die Wichtigkeit des Blickkontakts hin, wodurch die gegenseitige Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer sichergestellt ist. Somit lag es in seinem Interesse und auch im Interesse der Firma, diese Aktion zu unterstützen.

Die Kinder konnten dadurch nicht nur im Klassenzimmer verstehen, dass es sehr gefährlich sein kann, wenn man sich im Straßenverkehr neben oder direkt vor einem LKW befindet. Ein einziger Blick aus dem Führerhaus machte dieses Wissen real. Dieses anschauliche Erlebnis war für alle beeindruckend und wird hoffentlich lange in Erinnerung bleiben.

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