Den Blick nach außen und in die Zukunft richten

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Der Kooperationsvertrag wird besiegelt (von links): Firmenkundenberater Andreas Loritz, Schulleiter Otto Kempter, Silvana Schäd
Der Kooperationsvertrag wird besiegelt (von links): Firmenkundenberater Andreas Loritz, Schulleiter Otto Kempter, Silvana Schädle (VR-SchulService) und Konrektorin Maria Stemmer. (Foto: Vera Stiller)
Vera Stiller
Redakteurin

Mit der Volksbank Allgäu-Oberschwaben hat die Eglofser Gemeinschaftsschule einen weiteren Bildungspartner gewonnen. In einer kleinen Feierstunde wurden in der Schule die Verträge dazu unterschrieben.

Schule und Geldinstitut wollen langfristig das miteinander verfolgen, was das Land Baden-Württemberg 2008 und 2012 als Ziel vorgegeben hat: Jede weiterführende Schule soll zur praxisnahen Berufsorientierung mindestens eine betriebliche Partnerschaft aufbauen und pflegen, damit Schüler „den Blick nach außen und in die Zukunft richten lernen“.

Am Mittwoch wurde die Grundlage hierfür geschaffen. In dem von Schulleiter Otto Kempter und den beiden Vertretern der Volksbank Allgäu-Oberschwaben, Andreas Loritz und Silvana Schädle, unterzeichneten Vertrag sind alle Themen aufgeführt, „die in den Planungsgesprächen erarbeitet und sukzessive weiterverfolgt werden sollen“.

Dass die Bank mit einer Bildungspartnerschaft ihrem genossenschaftlichen Förderauftrag und dem aufgestellten Leitbild „Für die Mensch. Für die Heimat“ nachkommt, war von Silvana Schädle zu hören. Otto Kempter führte Beispiele an, wie sich die Unterrichtsinhalte und fachübergreifende wie auch außerunterrichtliche Maßnahmen gestalten können. So soll es Bewerbertrainings und Tipps zum Umgang mit Geld geben, Zweigstellen der Volksbank sollen besichtigt und die Teilnahme am „Fit4Job-Check“ ermöglicht werden. Ebenso ist an „Knigge-Übungen“ gedacht.

Nicht zuletzt steht die „Lesepatenschaft“ mit der Schwäbischen Zeitung auf der Agenda und soll baldmöglichst umgesetzt werden. Dazu wird die Volksbank Allgäu-Oberschwaben zwei Abonnements sponsern. Und Schulleiter Kempter wie sein Kollegium freuen sich darüber hinaus schon jetzt auf einen in Aussicht gestellten Geldbetrag, „mit dem wir etwas für die Schule kaufen können, das einmal interessant sein könnte“.

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