Das Moorbad in Eglofs kann nicht wie bisher weitermachen

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 Findet sich keine Badeaufsicht für das Moorbad, müssen die Stege (rechts am Bildrand) abgebaut werden.
Findet sich keine Badeaufsicht für das Moorbad, müssen die Stege (rechts am Bildrand) abgebaut werden. (Foto: Archiv: Guler)
Schwäbische Zeitung

Bei einer Informationsveranstaltung am Montag, 19. November, um 19.30 Uhr im Bürgersaal im Rathaus Eisenharz, sollen alle Interessierten über die neuen Regeln und die Suche nach Aufsichtspersonal informiert werden. Wer Interesse an der Badeaufsicht hat, kann sich an der Bürgerversammlung oder im Rathaus melden.

Das Moorbad seit 2012

Der frühere langjährige Pächter des Moorbades war Inhaber des Rettungsabzeichens in Silber. Dadurch war laut Gemeinde insoweit eine Grundsicherung an Badeaufsicht gewährleistet, dass während der Öffnungszeiten eine ausgebildete Badeaufsicht anwesend war.

Im Frühjahr 2012 gründete sich dann der Förderverein Moorbad. Mit dem Verein vereinbarte die Gemeinde, dass die Badestege und Wasserrutschen nur zu Nutzung freigegeben werden, sofern ausgebildetes Rettungspersonal anwesend ist. Es zeigte sich laut Gemeinde aber sehr bald, dass solches Personal für die Hauptbadezeiten nicht, beziehungsweise nicht zu leistbaren Preisen zu bekommen ist. Eine Badeaufsicht müsste den Sommer über täglich von 10 bis 20 Uhr anwesend sein.

Seit Sommer 2012 erfolgt der Betrieb als reiner Naturweiher, da die Verwaltung nach eigenen Angaben davon ausging, damit die strengen Anforderungen einer Wasseraufsicht nicht erfüllen zu müssen. Eine Voraussetzung dafür ist, dass der Weiher möglichst naturnah gestaltet ist. Damals wurde die vorhandene Rutsche und Wasserinsel abgebaut. Lediglich die beiden Stege wurden belassen. Ein Entgelt wurde nur für die Benutzung der sanitären Anlagen und der Liegewiese erhoben. Der Förderverein Moorbad kümmerte sich um den Betrieb.

Seit der Saison 2015 betreibt Violeta Bruland das Bad. (sz)

Der Betrieb am Moorbad in Eglofs kann in der kommenden Saison nicht so weiter laufen wie bisher. Wenn keine Badeaufsicht gefunden wird, hat das tiefgreifende Folgen.

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Bei einer Informationsveranstaltung am Montag, 19. November, um 19.30 Uhr im Bürgersaal im Rathaus Eisenharz, sollen alle Interessierten über die neuen Regeln und die Suche nach Aufsichtspersonal informiert werden. Wer Interesse an der Badeaufsicht hat, kann sich an der Bürgerversammlung oder im Rathaus melden.

Das Moorbad seit 2012

Der frühere langjährige Pächter des Moorbades war Inhaber des Rettungsabzeichens in Silber. Dadurch war laut Gemeinde insoweit eine Grundsicherung an Badeaufsicht gewährleistet, dass während der Öffnungszeiten eine ausgebildete Badeaufsicht anwesend war.

Im Frühjahr 2012 gründete sich dann der Förderverein Moorbad. Mit dem Verein vereinbarte die Gemeinde, dass die Badestege und Wasserrutschen nur zu Nutzung freigegeben werden, sofern ausgebildetes Rettungspersonal anwesend ist. Es zeigte sich laut Gemeinde aber sehr bald, dass solches Personal für die Hauptbadezeiten nicht, beziehungsweise nicht zu leistbaren Preisen zu bekommen ist. Eine Badeaufsicht müsste den Sommer über täglich von 10 bis 20 Uhr anwesend sein.

Seit Sommer 2012 erfolgt der Betrieb als reiner Naturweiher, da die Verwaltung nach eigenen Angaben davon ausging, damit die strengen Anforderungen einer Wasseraufsicht nicht erfüllen zu müssen. Eine Voraussetzung dafür ist, dass der Weiher möglichst naturnah gestaltet ist. Damals wurde die vorhandene Rutsche und Wasserinsel abgebaut. Lediglich die beiden Stege wurden belassen. Ein Entgelt wurde nur für die Benutzung der sanitären Anlagen und der Liegewiese erhoben. Der Förderverein Moorbad kümmerte sich um den Betrieb.

Seit der Saison 2015 betreibt Violeta Bruland das Bad. (sz)

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