Attraktivität des SV Eglofs soll wachsen

Lesedauer: 4 Min
Das Vereinsheim in Eglofs.
Das Vereinsheim in Eglofs. (Foto: Stiller)

Der SV Eglofs will sich in Eigenleistung ein Vereinsheim und eine Zuschauertribüne mit Gerätelager und Mini-Kiosk schaffen. Wobei das Heim aus der Umgestaltung der bestehenden Garagen am Sportplatz entstehen soll. Der Gemeinderat stimmte dem Konzept zur Weiterentwicklung des Sportgeländes am Schul- und Sportzentrum zu.

Vorstandsvorsitzender Richard Offinger nannte die Gründe, die für die Realisierung des Vorhabens sprechen. Im Vordergrund steht dabei die Möglichkeit, neben den Sportanlagen auch „geeignete Orte der Begegnung“ zu schaffen. Schließlich fördere ein Sportverein nicht nur den Sport, „sondern auch das gesellschaftliche Leben und das soziale Gefüge einer Gemeinde“, betonte Offinger. Konkret sprach er die derzeitige räumliche Situation an, die allenfalls an Schönwettertagen den zuvor angesprochenen Zweck erfülle.

„Ein Neubau kommt für den SV Eglofs aus Kostengründen nicht in Frage“, sagte Offinger, um dann vor Augen zu halten: „Eine Alternative zu einer Tribüne am Kunstrasenplatz ist nicht vorhanden. Auch sollte hier das erforderliche Pflegegerät untergebracht werden.“ Die Garagen im unmittelbaren Anschluss an den Kiosk, da war sich der Vorsitzende sicher, würde sich „hervorragend für einen kostengünstigen Umbau in ein Vereinsheim eignen“.

Noch etwas war Richard Offinger wichtig: „Wir denken an einen funktionalen Treffpunkt ohne Konkurrenz zur örtlichen Gastronomie.“ Und er hob hervor: „Die gesamte Sportanlage soll an Attraktivität gewinnen. Eben angemessen für einen Verein, dessen Fußballmannschaft in der Bezirksliga spielt.“

Der Plan ist, Umbau und Bau innerhalb der nächsten fünf Jahre durch Eigenleistungen zu realisieren. Die Kostenschätzung liegt bei rund 38 000 Euro. Finanzieren will der Verein diese Summe durch die Bewirtung im Dorfstadel und durch Einnahmen bei Veranstaltungen und Spielen. Wie auf Sponsoren und auf einen Zuschuss des Württembergischen Landessportbund gehofft wird. Auch an Darlehen von Bank oder Gemeinde ist gedacht.

Auf die Frage von Gemeinderat Roland Kempter, wie es sich mit der jährlichen Pachtzahlung für den Kunstrasenplatz von 5.000 Euro verhalte, antwortete Offinger: „Wir stemmen das. Die Fußballer kostet das vielleicht etwas mehr Anstrengung.“ Gemeinderätin Renate Vochezer wollte noch wissen, ob der SV Eglofs an eine Beitrittserhöhung gedacht habe. Darauf der Vorsitzende: „Nein, die Fußballer sind in der Lage, innerhalb von fünf Jahren die 38 000 Euro zu stemmen.“

Von Bürgermeister Roland Sauter kam eine positive Rückmeldung. Er hielt den Wunsch des Vereins für nachvollziehbar, betonte die im Beschlussvorschlag aufgeführte Bedingung, dass der Betrieb des Vereinsheims „immer im Zusammenhang mit einer sportlichen Veranstaltung stehen muss“ und stellte die „entsprechenden vertraglichen Vereinbarungen“ in Aussicht. Zudem erinnerte er die Verantwortlichen daran, eine Baugenehmigung zu beantragen.

Abschließend informierte Sauter: „Das Baurechtsamt hat nach einer Vorabprüfung eine Genehmigung der Zuschauertribüne samt Gerätelager und Verkaufsraum in Aussicht gestellt.“

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen