Argenbühler Frauen leben Zusammengehörigkeit

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Junge Goißelschnalzer zeigten den Argenbühler Frauen, was sie bei den Großen gelernt haben.
Junge Goißelschnalzer zeigten den Argenbühler Frauen, was sie bei den Großen gelernt haben. (Foto: Stiller)
Vera Stiller
Redakteurin

Die in Gruppen organisierten Frauen von Argenbühl haben sich am Freitagabend zu ihrem jährlichen Sommerfest getroffen. Die besondere Atmosphäre des Stillen Winkels in Eglofs diente als Ort der Begegnung.

Sie kommen aus Eglofs, Eisenharz, Ratzenried, Enkenhofen und Siggen und gehören zum größten Teil der Vereinigung der Landfrauen an. Hatte man sich in den ersten Jahren seit 1992 ausschließlich in Siggen zusammengefunden, so wird jetzt zwischen den einzelnen Teilorten abgewechselt. Diesmal lag die Organisation wieder bei den Eglofserinnen. Christa Fuchs dankte dem Geschichts- und Heimatverein für die Möglichkeit, im Stillen Winkel ein paar gesellige Stunden zu verleben und Gemeinschaft zu pflegen.

Ob man nun gemeinsam aß und trank, ob man sich über die vergangenen Monate austauschte oder sich später bei einer Schätzfrage Gedanken darüber machte, wie viele Spaghetti in ein großes Glas passen (es waren genau 6575) – bei allem war das Zusammengehörigkeitsgefühl der Argenbühlerinnen zu spüren. Auch da, als man sich mit jenen Frauen freute, die die von den Eisenharzerinnen zusammengestellten Quizfragen besonders gut beantwortet hatten. Dass Bürgermeister Roland Sauter, neben Pfarrer Adelbert Wiedenmann der zweite Mann in der Runde, hier den Vogel abschoss, war ein riesiger Applaus wert.

Zusätzliche Freude kam auf, als die Mädchen und Buben der Kindergruppe vom Trachtenverein „D’Syrgensteiner“ zeigten, was sie bei den Großen gelernt haben. Wobei eine richtige Premiere angesagt war: Junge Goißler ließen ihre Peitschen ordentlich schnalzen. Ruhigere Töne stimmten die Glockenspieler an. Lieder wie die „Mühle im Schwarzwälder Tal“ oder das Erinnern an die „große und weite Welt“ animierten zum Mitsingen.

Karin Kohler war es, die den Verein „Lichtblick – hilft Familien “ vorstellte. Man spürte deutlich, wie stolz sie war, das Projekt vor zehn Jahren mit aus der Taufe gehoben zu haben und wie dankbar, „dass viele Menschen uns unterstützen“.

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