40 Argenbühler Unternehmen präsentieren sich dauerhaft als Gemeinschaft

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 Die Unternehmen aus Argenbühl präsentieren sich gemeinsam. Nicht nur für das anstehende Gewerbefest.
Die Unternehmen aus Argenbühl präsentieren sich gemeinsam. Nicht nur für das anstehende Gewerbefest. (Foto: Gemeinde)
Schwäbische Zeitung
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Von Schmuckunikaten bis innovative Gebäudehülle: Beim Argenbühler Gewerbefest stellen sich in diesem Jahr 40 Unternehmen und Vereine vor. Die Firmen werben nicht nur für neue Mitarbeiter und Nachwuchs, sondern treten auch unter dem neuen Motto „Wir Argenbühler. Regional. Nachhaltig. Guad.“ auf. Das steckt hinter dem Zusammenschluss.

Am Sonntag, 29. September veranstaltet die Gemeinde und die Unternehmer-Interessengemeinschaft Argenbühl (UIA) das fünfte Gewerbefest in Eisenharz. Die Veranstalter des Gewerbefestes wollen interessierte Besucher und junge Leute über Projekte der Vereine und Firmen informieren. Das teilte die Gemeinde Argenbühl in einer Pressemitteilung mit.

Gäste werden beispielsweise bei einer Vorführung sehen, dass die E-Mobilität auch bei Milchsammelwagen angekommen ist. Außerdem stellt der Verein „Altwerden in Ratzenried“ das neue Argen-Mobil vor. Wer sich für geometrische Modellkonstruktionen interessiert, kann bei einem Ingenieur-Workshop teilnehmen, heißt es weiter.

Ob Handel, Industrie, Handwerk oder Dienstleistung: Für die Unternehmen stehen, laut Roland Kempter, Vorsitzender der Unternehmer-Interessengemeinschaft Argenbühl (UIA), nachhaltiges Handeln und regionale Produkte im Vordergrund.

Damit ein starker Zusammenhalt und gemeinsames Verständnis von nachhaltigem Handeln zwischen den Gewerbetreibenden entsteht, schlossen sich Argenbühler Betriebe vor fünf Jahren zur Unternehmer-Interessengemeinschaft Argenbühl zusammen, sagt Kempter: „Die anfangs lockere Gemeinschaft festigte sich über die Jahre hinweg und entwickelte sich zu einem strukturiertem Netzwerk,“ fährt er fort.

Für das anstehende Gewerbefest hat sich die Initiative nun weiterentwickelt. „Mit dem neuen Slogan präsentieren sich die Firmen nun als Gemeinschaft nach außen“, so Kempter. Das Motto symbolisiere das Engagement der Unternehmer für regionale Produkte, nachhaltiges Handeln und attraktive Arbeitsbedingungen.

Die UIA soll dauerhaft bestehen bleiben, sagt er. „Denn auch nach dem Gewerbefest wollen wir zusammenarbeiten und als Einheit funktionieren“, erklärt der Vorsitzende. Für die teilnehmenden Betriebe sei eine längerfristige Gemeinschaft vorteilhaft: „Durch unsere Öffentlichkeitsarbeit profitieren die Firmen. Wir bieten zum Beispiel eine wichtige Plattform, um mehr Auszubildende für die hiesigen Unternehmen zu gewinnen.“ Roland Kempter will das Projekt auch weiterhin mit neuen Ideen füllen und organisatorisch weiterentwickeln.

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