Vier Generationen sprechen über das Jungsein und das Altwerden

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 Was ist besser jung oder alt? Darüber sind sich Angela Schellinger (links oben), Luise Hinkel (rechts oben), Chiara Schellinger
Was ist besser jung oder alt? Darüber sind sich Angela Schellinger (links oben), Luise Hinkel (rechts oben), Chiara Schellinger (links unten) und Christina Morgenroth nicht ganz einig. (Foto: Franziska Telser)
Crossmediale Redakteurin

Der Verein „Füreinander Miteinander“ in Amtzell und das Ländliche Schulzentrum zeigen am Donnerstag, 7. November, von 10 bis 12.30 Uhr im Pavillion des Schulzentrums den Film „Honig im Kopf“. Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit Dr. Jürgen Mertin aus Amtzell zum Thema Demenz. Die Gemeinde Amtzell nimmt damit zum ersten Mal am Europäischen Filmfestival der Generationen teil. „Der Sinn dieses Filmnachmittags ist, zu zeigen, wie man mit Situationen, wie sie im Film gezeigt werden, besser umgehen kann“, sagt Paul Locherer, Vorsitzender des Vereins „Füreinander Miteinander“. Die anschließende Diskussion soll die Angst vor Themen wie Demenz nehmen. Außerdem sollen die Jugendlichen so leichter auf ältere Menschen zuzugehen können. Etwa 80 Ehrenamtliche engagieren sich in dem Verein „Füreinander Miteinander“. Dieser organisiert unter anderem eine Hospizgruppe, eine Nachbarschaftshilfe oder das Café Herzraum, eine Begegnungsstätte für Jung und Alt. „Wir versuchen ein gesteuertes Zusammenführen der Generationen“, sagt Locherer. Wenn sich die Familienstrukturen ändern, müsse die Gemeinde aktiv werden und für ältere Leute Angebote organisieren. Denn: Die Volkskrankheit Nummer eins sei Einsamkeit. „Dem versuchen wir mit unserer Arbeit entgegenzusteuern.“ (tel)

Was verbindet diese Menschen unterschiedlichen Alters? Wie sehen sie sich gegenseitig und wo liegen ihre Herausforderungen? Ein Gespräch.

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Der Verein „Füreinander Miteinander“ in Amtzell und das Ländliche Schulzentrum zeigen am Donnerstag, 7. November, von 10 bis 12.30 Uhr im Pavillion des Schulzentrums den Film „Honig im Kopf“. Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit Dr. Jürgen Mertin aus Amtzell zum Thema Demenz. Die Gemeinde Amtzell nimmt damit zum ersten Mal am Europäischen Filmfestival der Generationen teil. „Der Sinn dieses Filmnachmittags ist, zu zeigen, wie man mit Situationen, wie sie im Film gezeigt werden, besser umgehen kann“, sagt Paul Locherer, Vorsitzender des Vereins „Füreinander Miteinander“. Die anschließende Diskussion soll die Angst vor Themen wie Demenz nehmen. Außerdem sollen die Jugendlichen so leichter auf ältere Menschen zuzugehen können. Etwa 80 Ehrenamtliche engagieren sich in dem Verein „Füreinander Miteinander“. Dieser organisiert unter anderem eine Hospizgruppe, eine Nachbarschaftshilfe oder das Café Herzraum, eine Begegnungsstätte für Jung und Alt. „Wir versuchen ein gesteuertes Zusammenführen der Generationen“, sagt Locherer. Wenn sich die Familienstrukturen ändern, müsse die Gemeinde aktiv werden und für ältere Leute Angebote organisieren. Denn: Die Volkskrankheit Nummer eins sei Einsamkeit. „Dem versuchen wir mit unserer Arbeit entgegenzusteuern.“ (tel)

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