Ordentliche Schlammschlacht für Samantha Buhmann

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Samantha Buhmann behielt den Durchblick, ihr Motorrad hatte mit dem Schlamm aber zu kämpfen.
Samantha Buhmann behielt den Durchblick, ihr Motorrad hatte mit dem Schlamm aber zu kämpfen. (Foto: Verein)
Schwäbische Zeitung

Das Saison-Finale der German-Cross-Country hat am vergangenen Wochenende in Bühlertann stattgefunden. Mit dabei waren einige Fahrer des MSC Amtzell.

Das Wetter machte Fahrern und Maschinen ordentlich zu schaffen. Am Samstagmorgen kurz vor dem Start der Damen-Klasse regnete es noch einmal richtig. Pünktlich zum Startschuss war es dann, zumindest von oben trocken. Samantha Buhmann vom MSC Amtzell bewies wieder, dass der Start ihre Stärke ist und bog als Dritte in die erste Kurve ein. Sie konnte die ersten Runden richtig Gas geben und ihr Können präsentieren. Nach und nach wickelte sich allerdings immer mehr Schlamm am Motorrad fest, bis sich das Vorderrad nicht mehr richtig drehte. Mehrmals musste sie anhalten und ihr Motorrad vom Schlamm befreien. Aber auch die anderen Fahrerinnen hatten mit den schweren Bedingungen zu kämpfen. Buhmann hat erst vor zwei Jahren mit dem Enduro-Sport begonnen,in dieser Zeit hat sie etwa 280 Betriebsstunden auf dem Motorrad gesessen. Für das viele Training und das Durchhaltevermögen wurde sie dieses Mal mit einem starken vierten Platz belohnt ihr bestes Saison-Ergebnis. In der Jahreswertung landete sie auf Platz acht.

Am Nachmittag ging die Jugend-Klasse an den Start. Das Wetter machte ein bisschen auf und der Boden war etwas abgetrocknet. Tim Kühner fuhr im Rennen auf Platz vier und sicherte sich somit auch den vierten Platz in der Jahreswertung. Maxi Schek gelang es in der zweit letzten Runde, noch einen Konkurrenten mit dem er sich das ganze Rennen spannende Duelle lieferte, hinter sich zu lassen und fuhr als Achter über die Ziellinie. Gabriel Dreier beendete das Rennen auf Platz 31. Andreas Goldbeck konnte sich in der Pre-Senioren-Klasse den 19 Platz sichern.

Für die XC-Pro-Klasse begann das Rennen am Sonntag mit Starkregen. Der Boden war sehr schmierig und einige Spurrillen waren auch schon sehr ausgeschlagen. Maxi Hahn hatte mit den schweren Bedingungen zu kämpfen und musste seinen Konkurrenten Robert Riedel, der gerade erst Vizeweltmeister in der Open-Enduro-Class wurde, ziehen lassen. Hätte Hahn es geschafft das Rennen auf Platz drei zu beenden und Riedel hinter sich zu lassen wäre er in der Jahreswertung noch auf Platz drei gerutscht. Doch das Wetter war nicht auf Hahns Seite und er konnte die Ziellinie nur als fünfter überqueren. Trotzdem war sein Gesicht mit einem breiten Grinsen gezeichnet. Denn er konnte sich in der Jahreswertung Platz vier in der Pro-Klasse sichern was eine beachtlich starke Leistung ist.

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