Lkw-Fahrer betrügt bei Lenkzeiten

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Der 26-Jährige musste deshalb auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung von 5000 Euro bezahlen.
Der 26-Jährige musste deshalb auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung von 5000 Euro bezahlen. (Foto: Symbol: Marcus Fahrer/dpa)
Schwäbische Zeitung

Wegen Fälschung technischer Aufzeichnungen hat sich ein 26-jähriger Lastwagenfahrer zu verantworten, der am Dienstagnachmittag von Beamten des Verkehrsdienstes Kißlegg auf der A 96 bei Amtzell kontrolliert wurde.

Bei der Überprüfung der Lenk- und Ruhezeiten des ausländischen Sattelzug-Fahrers stellten die Polizisten laut Bericht fest, dass dieser an zwei Tagen Ende August das digitale Kontrollgerät manipuliert hatte. Es fehlten deshalb Lenkzeitaufzeichnungen über eine Wegstrecke von rund 300 Kilometern. Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, war die Manipulation des Kontrollgeräts mit einem Magnet erfolgt, was ein durch die Staatsanwaltschaft beauftragtes Gutachten bestätigte. Der 26-Jährige musste deshalb auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung von 5000 Euro bezahlen.

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