Hahn und Kühner sind stark bei der Schlammschlacht

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 Maxi Hahn vom MSC Amtzell fuhr in der Pro-Klasse.
Maxi Hahn vom MSC Amtzell fuhr in der Pro-Klasse. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Etwas ähnelte der sechste und somit vorletzte Lauf der German-Cross-Country-Serie einer Schlammschlacht. Der Sommer zeigte sich am Morgen des Rennens zwar nochmal kurz, musste dann aber den ersten Vorboten des Herbstes weichen. Die Strecke war gut gewässert, dadurch hatten die Fahrer mit sehr rutschigen Verhältnissen und viel Schlamm auf der Brille zu kämpfen.

Los ging es wie immer mit den Frauen. Hier hatte Samantha Buhmann vom MSC Amtzell wenig Glück und musste das Rennen frühzeitig wegen eines technischen Defektes beenden. Am Mittag ging der Amtzeller Andreas Goldbeck in der Pre-Senior-Klasse an den Start, er beendete das Rennen auf Platz 27.

Am Nachmittag ging es für Tim Kühner, Maxi Schek und Gabriel Dreier in der Klasse XC-Junior-Klasse zur Sache. Nach der ersten Runde wurde das Rennen wegen eines Sturzes abgebrochen und neu gestartet. Die Rennzeit wurde auf 90 Minuten gekürzt. Kühner erwischte den Restart nicht gut und musste sich von Position zwölf nach vorne kämpfen. Doch Runde für Runde überholte er seine Konkurrenten und schaffte es am Ende bis auf Platz fünf, mit nur 23 Sekunden Rückstand zu Platz 4. Auch für Maxi Schek lief es gut. Er verteidigte in einem spannenden Zweikampf Platz acht bis zum Schluss. Gabriel Dreier fuhr auf Platz 20.

Am zweiten Tag ging es in der XC-Pro-Klasse rund. Maxi Hahn holte sich erneut seinen Holeshot. Dies bedeutet, dass er den besten Start erwischte und als Erster eine gewisse Linie erreicht. Einige Kurven behielt er die Führung, musste dann allerdings zwei schnellere Fahrer vorbeiziehen lassen. Im weiteren Verlauf des Rennens mischte Hahn ganz vorne mit. Lange hielt er Platz drei, da er mit den schlammigen Verhältnissen gut klarkam. Als die Strecke etwas abtrocknete, kämpfte er mit zwei Fahrern. Schließlich überquerte Hahn die Ziellinie auf Platz vier. Er verteidigte somit auch seinen dritten Platz in der Gesamtwertung.

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