Fastenfreitage in Pfärrich

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 Die Fastenfreitage haben eine lange Tradition in Pfärrich.
Die Fastenfreitage haben eine lange Tradition in Pfärrich. (Foto: Katholisches Pfarramt Amtzell)
Schwäbische Zeitung

Auch in diesem Jahr werden in Pfärrich wieder die Fasten-Freitage am 5. und 12. April begangen. Ab 9 Uhr ist Beichtgelegenheit und um 9.30 Uhr Heilige Messe mit Predigt. Die Fastenfreitage in Pfärrich haben eine lange Tradition. Bereits seit dem 17. Jahrhundert kommen Menschen laut einem Pressetext des katholischen Pfarramts in Amtzell von überall her mit ihren Anliegen zur schmerzhaften Gottesmutter nach Pfärrich: Ihr schütten sie ihr Herz aus, klagen ihr ihre Not, erfahren Trost, Zuspruch und Hilfe.

Wie alle Wallfahrtskirchen ist auch Pfärrich ein Ort des Gebets. Beim Betreten der Kirche spüre man diese besondere Atmosphäre sofort, wie es in der Ankündigung der Kirchengemeinde heißt. Hier scheint die Zeit still zu stehen, die Ruhe und Klarheit des Raumes wirke ansteckend. Wer hierher zum Beten kommt, der ist nicht allein, heißt es weiter. Der reihe sich ein in die große Schar unzähliger Menschen, die seit Jahrhunderten ihre Anliegen zur Gottesmutter bringen und vielfach Hilfe erfahren haben. Wallfahrtskirchen sind daher immer auch Orte des Dankes.

Die zahllosen Votivtafeln im Eingangsbereich der Kirche erzählen, so die Ankündigung, wie vielfältig Menschen durch Gottes Hilfe Heilung, Zuspruch und neuen Mut gefunden haben. Die diesjährigen Fasten-Freitage haben die Themen Gebet und Leid. Am ersten Fasten-Freitag am 5. April geht es um das Gebet: Hat beten überhaupt einen Sinn? Wie hilft Gott uns Menschen? Wie funktioniert beten?

Der zweite Fasten-Freitag am 12. April geht der Frage nach, wie man mit Leid und Leiden umgehen kann. Hierzu sind besonders auch Menschen eingeladen, die selber krank oder ein schweres Leid zu tragen haben und selbstverständlich auch Menschen, die sie begleiten und unterstützen. In diesem Gottesdienst wird ein besonderer Segen gespendet, der Ihnen Kraft und Zutrauen schenken will, das Leben anzugehen, wie es eben gerade ist.

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