Aufholjagd von Maxi Hahn

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 Hart zur Sache ging es beim dritten Lauf der German Cross-Country-Serie in Venusberg.
Hart zur Sache ging es beim dritten Lauf der German Cross-Country-Serie in Venusberg. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Die Motocrossfahrer des MSC Amtzell sind beim dritten Lauf der German Cross-Country-Serie in Venusberg gestartet. Am ersten Tag hatten die Amtzeller mit den Bedingungen zu kämpfen, auch das Material hielt nicht immer wie gewünscht. Am zweiten Tag lief es vor allem für Maxi Hahn.

Bei sonnigem Wetter starteten zunächst die Frauen. Hier startete Samantha Buhmann für den MSC Amtzell. Sie erwischte einen guten Start und schob sich sofort auf Platz drei. Allerdings quälten sie laut Mitteilung Schmerzen in der Brust wegen eines Trainingssturzes vier Tage zuvor. Nach zwei Stunden beendete Buhmann das Rennen aber dennoch auf einem guten neunten Platz, damit verteidigte sie ihren siebten Platz in der Gesamtwertung.

Maxi Schek und Tim Kühner starteten in der Junior-Klasse, Stefan Staudacher in der Gäste-Klasse. Pünktlich mit dem Startschuss begann allerdings strömender Regen. Maxi Schek stürzte zu Beginn der dritten Runde in der rutschigen Wiese, hatte dadurch einen technischen Defekt und musste das Rennen beenden. Tim Kühner hatte nach der zweiten Runde einen technischen Defekt, wechselte das Hinterrad und nahm das Rennen wieder auf. Die Pechsträhne hielt allerdings an – nach etwa einer Stunde musste er wegen eines platten Reifens aufgeben. Stefan Staudacher kämpfte sich zwei Stunden durch die harten Bedingungen. Die Strecke glich nun eher einer Schlammschlacht, der Amtzeller wurde 22. von 64 Startern.

Am zweiten Tag kam die Sonne wieder heraus, Maxi Hahn und Maxi Schek starteten in der der Pro-Klasse über zwei Stunden. In dieser Klasse starten die besten Fahrer. Hahn stürzte am Start und musste das Feld von hinten aufrollen. Runde für Runde überholte er Fahrer, auch in der zweiten Rennhälfte konnte er im Gegensatz zu vielen Konkurrenten seine Rundenzeiten sogar noch verbessern. Hahn schob sich bis auf Platz vier vor und verpasste das Treppchen nur um zwei Sekunden. In der Gesamtwertung liegt er jetzt auf Platz drei. Maxi Schek beendete das Rennen auf Platz 23.

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