Amtzellerin gewinnt Westallgäuer Kunstpreis

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Ulrike Hüppeler mit ihrem Ölgemälde „Ewiges Eis“.
Ulrike Hüppeler mit ihrem Ölgemälde „Ewiges Eis“. (Foto: Thomas Gretler)
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Der Westallgäuer Kunstpreis geht in diesem Jahr nach Amtzell: und zwar an die Malerin Ulrike Hüppeler mit ihrem Ölgemälde „Ewiges Eis“. Im Löwenfoyer in Lindenberg nahm sie den mit 1250 Euro dotierten Preis entgegen.

Mit Ölfarben hat die Künstlerin ein verschneites Bergmassiv auf Leinwand gemalt. Die Vorlage war ein Foto des Finsteraarhorns in den Berner Alpen. Ihre Naturidylle, die am Bildrand ein Skitourengeher zu genießen scheint, hat allerdings einen entscheidenden Makel: Der Gipfel des Bergs ist aufgebrochen, das Massiv hohl, gestützt von Stahlträgern, die den Verfall kaum werden aufhalten können.

Die 58-jährige Biologin malt seit ihrer Jugend. 1981 bewarb sich die gebürtige Kölnerin, die seit 2001 in Amtzell wohnt, an der Kunstakademie.

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