Vorbildliche Jugendarbeit erhält viel Lob

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 JET das Jugend-Einsatz-TEAM mit den Vorständen Dietmar Hund, Alexander Lachenmaier, Erich Heiß und Bezirksvorsitzenden Kurt Pra
JET das Jugend-Einsatz-TEAM mit den Vorständen Dietmar Hund, Alexander Lachenmaier, Erich Heiß und Bezirksvorsitzenden Kurt Prausmüller (2. v. rechts) vor dem Einsatzboot „Friedrich Herzog von Württemberg“. (Foto: Frank Riegger)

Der Vorsitzende Erich Heiß konnte bei der Hauptversammlung der DLRG-Gruppe Altshausen am Freitag nicht nur Mitglieder, sondern auch Vertreter aus der „Blaulichtfamilie“ von DRK, Feuerwehr und Polizei begrüßen. Aus den informativen Berichten konnten die Mitglieder ein lebendiges und ereignisreiches Vereinsjahr Revue passieren lassen. Im vergangenen Jahr feierte Altshausen 50 Jahre DLRG und 2020 sind es 40 Jahre Rettungstaucher in der Taucherstaffel-Weller. Derzeit sind 197 Mitglieder im Verein, ganzjährig werden Schwimmkurse angeboten, Rettungsschwimmer und Rettungstaucher ausgebildet. Entgegen des Deutschlandtrends kann jedes Kind in Altshausen das Schwimmen erlernen. Der Vorsitzende dankte dem Haus Württemberg für die laufende Unterstützung bei der Jugendarbeit und die Holzspende für die Baumaßnahmen an der DLRG-Wache.

Die bisherige Jugendleiterin Melanie Kunjas gab die Leitung der Jugendgruppe an Julian Fürst und Benedikt Hermle ab. Markus Bloching stellte sich für das Amt des Technischen Leiters Einsatz nicht mehr zur Verfügung. Es konnte an diesem Abend nicht besetzt werden. Die kommissarische Leitung übernahm Markus Metzler.

Im Bericht des technischen Leiters gab Markus Bloching (Einsatz- und Lehrtaucher) Informationen über verschiedene Tätigkeiten wie Notfalleinsätze beim Eiseinbruch, Trainingsabende, Bezirksübungen, Nachttauchgänge, Fahrzeugbergungen, Veranstaltungsabsicherungen und Nachwuchsförderung. Es seien derzeit allein dreizehn Einsatzkräfte als Taucher im Dienst.

Die Jugendleiterin-Einsatz Daniela Hund berichtete über die Arbeit in der Ausbildung. Schwimmkurse für Kleinkinder, Kinder und Jugendliche werden angeboten und betreut. 21 Trainer sind im Einsatz, davon sieben Erwachsene und 14 Jugendtrainer. Weiterbildung wird großgeschrieben. Kurse für Junior-Retter und Rett-Schwimm-Trainer wie auch Funkausbildung, Erste Hilfe und Umgang mit der ABC-Ausrüstung stehen im Fokus der Jugendarbeit. Im vergangenen Jahr waren es 352 Wachdienststunden am Weiher und der Wacheplan für 2020 für erstmals zwei Gruppen sei fertig – so Daniela Hund. Sehr wichtig für die Ausbildung von Lebensretten sei das Hallenbad und sie wünschte, dass es auch weiter zur Verfügung stehe. Die Jugendleiterin Melanie Kunjas lobte die Leistungen der Jugend, die bei der Bezirksmeisterschaft die vordersten Plätze in verschiedenen Disziplinen abgeräumt hätten. Neben der ständigen Ausbildung gab es die Feld- und Waldputzede und auch Freizeitprogramme wie Bezirkszeltlager und das Abschlussgrillen.

Aus dem Kassenbericht von Schatzmeister Markus Dietrich durften die Mitglieder eine solide und zuverlässige Finanzverwaltung entnehmen. Die Ausgaben bezogen sich auf Pflege, Wartung und Unterhalt von Fahrzeugen, Booten und Ausrüstung, Fortbildung wie auch Baumaßnahmen an der DLRG-Wache Bachstraße. Die so wichtigen Einnahmen erbrachten Spenden, Schwimmkurse, Absicherungsaufträge und Festbewirtungen. Die Kassenprüfer Tanja von Sanden und Dagmar Haarmann sprachen ein großes Lob für engagierte, einwandfreie Arbeit aus und Kurt Prausmüller empfahl die Entlastung des Kassierers. Ehrenmitglied Franz Raisle stellte auf Grund der ausführlichen, hervorragenden Berichte fest, dass wieder sehr viel Arbeit geleistet wurde und führte die Entlastung der Vorstandschaft durch – die wurde einstimmig erteilt.

In Vertretung von Bürgermeister Patrick Bauser dankte die stellvertretende Bürgermeisterin Brigitte Bettenmann den Mitgliedern für die Treue zum Verein. Ihr Dank galt auch für die immer wieder geleistete Arbeit in der Gemeinde. Der Einsatz in diesem besonderen Ehrenamt, wo es um Menschen in Not und Lebensrettung gehe, sei besonders lobens- und anerkennenswert. Der Bezirksvorsitzende des DLRG Kurt Prausmüller betonte die Wichtigkeit, Hallenbäder zu erhalten, um eine gesicherte Ausbildung und Trainingsarbeiten zu gewährleisten. Altshausen habe eine sehr starke Ortsgruppe mit vorbildlicher Jugendarbeit.

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