Urteil im Hoßkircher Mordprozess ist rechtskräftig

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 Mit diesem Auto versuchte der 36-Jährige, den Mord an seiner Frau zu vertuschen.
Mit diesem Auto versuchte der 36-Jährige, den Mord an seiner Frau zu vertuschen. (Foto: Archiv: Rudolf Multer)
Schwäbische Zeitung

Im so genannten Hoßkicher Mordfall ist das Urteil gegen den Angeklagten rechtskräftig, wie das Landgericht Ravensburg am Mittwochvormittag mitteilte. Er wurde am 23. Juli wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt, hatte aber gegen das Urteil Revision eingelegt.

Mit Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 9. Februar wurde die Revision des Angeklagten als (offensichtlich) unbegründet verworfen. In dem Prozess wurde ein 36-Jähriger aus Hoßkirch zu einer lebenslangen Haft wegen Mordes an seiner Frau verurteilt. Er wurde für schuldig erklärt, seine Ehefrau im gemeinsamen Haus erstickt und anschließend einen Autounfall vorgetäuscht zu haben, um die Tat zu vertuschen.

Das Thema ist allerdings noch nicht abgeschlossen: Am 12. April beginnt die Verhandlung gegen den Bürgermeister von Hoßkirch wegen falscher uneidlicher Aussage. Roland Haug hatte im Hoßkircher Mordprozess vor dem Landgericht Ravensburg als Zeuge ausgesagt. Dabei widersprach er den Aussagen von zwei Kriminalbeamten.

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