Umfangreiche Szenarien fordern Retter

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 Die Einsatzkräfte kümmern sich um einen Verletzten.
Die Einsatzkräfte kümmern sich um einen Verletzten. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Der Nachwuchs und die aktive Truppe der Feuerwehr Hoßkirch haben ihre Hauptproben absolviert und erfolgreich ihre Einsatzfähigkeit unter Beweis gestellt.

Den Anfang machte die Jugendfeuerwehr, welche mit einem gemeldeten Gebäudebrand, Personenbetreuung und Tierrettung einiges zu bewältigen hatte. Die jungen Feuerwehrleute fuhren mit Martinshorn und Blaulicht am Pfarrhaus in der Herrenstraße vor. Sofort wurde durch die eifrige Truppe die Einsatzstelle ausgeleuchtet und das erste C-Rohr in Stellung gebracht, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Währenddessen kümmerte sich ein Trupp um die verletzte Person im rückwärtigen Bereich des Gebäudes. Durch das Feuer im Pfarrhaus hatte sich das Haustier auf den benachbarten Lindenbaum geflüchtet. Durch das zweite anrückende Fahrzeug der Jugendfeuerwehr, wurde es mit Teamarbeit und Zuhilfenahme der Steckleiter vom Baum gerettet. Nach rund 25 Minuten hatte die Jugendfeuerwehr alle Einsatzpunkte abgearbeitet. Unter großem Applaus der anwesenden Gäste, verließen die Mädels und Jungs die Einsatzstelle.

Das Pfarrhaus steht in Flammen

Um 19 Uhr wurde dann die aktive Abteilung der Feuerwehr Hoßkirch über den Funkmelder alarmiert. Gebäudebrand des alten Pfarrhauses mit vier vermissten Personen im Erdgeschoss und Rettung von einer Person aus dem Obergeschoss lautete die Meldung von der Leitstelle. Auf der Anfahrt mit dem Löschfahrzeug statteten sich die Kameraden mit Atemschutzgeräten aus. Währenddessen wurde vom Gruppenführer abgefragt, welche Wehren mit alarmiert sind. Dabei wurde mitgeteilt, dass die Feuerwehr Königseggwald und Altshausen alarmiert wurden. Die Walder Kameraden wurden an den Hoßkircher See geschickt, von welchem sie Löschwasser in die Standleitung einspeisten, welches vom Gerätewagen am Sportheim abgenommen wurde.

Die Feuerwehr Altshausen rückte mit der Drehleiter an und begann mit der Personenrettung aus dem Obergeschoss des Gebäudes. Anschließend wurde die Drehleiter zum Löschangriff mit einem Monitor umgerüstet. Die großen Mengen Löschwasser, die benötigt werden, wurden durch die Seeleitung zur Verfügung gestellt. Währenddessen suchten die Atemschutztrupps die vermissten im Erdgeschoss. Nach rund 20 Minuten waren alle Personen gerettet und der Brand gelöscht. Das Gebäude konnte mithilfe des Drucklüfters rauchfrei gemacht werden.

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