Sanierung der Leopoldschule geht weiter

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 Schüler und Projektverantwortliche schwangen gemeinsam mit Bürgermeister Patrick Bauser und Pfarrerin Barbara Koch den Spaten f
Schüler und Projektverantwortliche schwangen gemeinsam mit Bürgermeister Patrick Bauser und Pfarrerin Barbara Koch den Spaten für den zweiten Bauabschnitt an der Leopoldschule. (Foto: Die Zieglerschen)
Schwäbische Zeitung

Auf dem Gelände der Leopoldschule in Altshausen hat der Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt der Schulmodernisierung stattgefunden. Laut Pressemitteilung investiere der Schulträger „Die Zieglerschen“ – nach dem Bau des ersten neuen Schulgebäudes 2012 – nun weitere neun Millionen Euro in den Standort. Die Fertigstellung ist für 2020 geplant.

Nachdem 2012 das erste neue Schulgebäude mit seiner markant geschwungenen Fassade eröffnet worden war, geht es nun weiter mit dem zweiten Teil des Projekts: Auf vier Stockwerken entstehen bis Ende 2020 Klassenräume für die Grund- und Sekundarstufe sowie Räumlichkeiten für die Beratungsstelle mit pädagogischer Audiologie und die Verwaltung der Schule, die zum Hör-Sprachzentrum der Zieglerschen gehört, heißt es in der Mitteilung. Die Behelfscontainer, die bisher entlang der Bismarckstraße stehen, können dann abgebaut werden. Neun Millionen Euro investiert das diakonische Sozialunternehmen mit Sitz in Wilhelmsdorf in den zweiten Bauabschnitt, insgesamt kostet das Projekt rund 14,8 Millionen Euro. Knapp 5,2 Millionen Euro davon trägt das Land Baden-Württemberg.

Bürgermeister Patrick Bauser beglückwünschte in seinem Grußwort den Bauherrn zu dem Mut, in das sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum zu investieren. Er freue sich, dass der Schulstandort Altshausen mit dem Weiterbau an der Leopoldschule eine zusätzliche Aufwertung erfahre. Pfarrerin Barbara Koch von der evangelischen Kirchengemeinde sprach den Segen für alle an dem Projekt Beteiligten.

Schulleiterin Monika Boschert-Rittmeyer freute sich sehr über den Startschuss für den Neubau: „Heute beginnt die Zukunft“, sagte sie und erläuterte die künftige Nutzung des Gebäudes: „Kinder von sechs bis 18 Jahren werden in dem Gebäude in ganz unterschiedlichen, abwechslungsreichen Räumlichkeiten ihren Schultag verbringen. Unsere große Stärke ist die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes und Jugendlichen in Verbindung mit der Stärkung des Gemeinsinns. Das wird mit dem neuen Gebäude noch besser möglich sein.“

Am meisten freute sich an diesem Tag aber wohl Sebastian, Schüler der Leopoldschule: Er war 2011 beim Spatenstich für das erste neue Schulgebäude dabei gewesen, damals noch als Kindergartenkind. Auch diesmal schwang er, mittlerweile ein hoch aufgeschossener Achtklässler, wieder den Spaten. Die Fertigstellung „seiner“ neuen Schule wird er nächstes Jahr dann gerade noch so mitbekommen, während er sich auf seine Abschlussprüfungen vorbereitet.

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