Riedhausener sind auf der Suche des Schwarzen Vere

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 Kutzenhausens Bürgermeisterin Silvia Kugelmann (von links) begrüßt die Delegation aus Riedhausen: Bürgermeister Ekkehard Stettn
Kutzenhausens Bürgermeisterin Silvia Kugelmann (von links) begrüßt die Delegation aus Riedhausen: Bürgermeister Ekkehard Stettner, Reinhold Gasser, Verena Landthaler und Winfried Riegger von der Theatergruppe Riedhausen. (Foto: PR)
Schwäbische Zeitung

Riedhausens Bürgermeister Ekkehard Stettner hat mit seiner Amtskollegin Silva Kugelmann aus Kutzenhausen Kontakt aufgenommen, um ihr über die Aktivitäten um Schwarzen Vere im Räuberland Ostrach/Königseggwald/Riedhausen zu berichten.

Vor 200 Jahren kam es zu massiven Häufung der Räuberei, was der Schwarze Vere und seine Bande zugesprochen wurde. Vor 200 Jahren wurde der Räuberhauptmann festgenommen und in ein Verlies nach Biberach überführt, wo er am 20. Juli 1819 durch einem Blitz tödlich getroffen wurde. Geboren wurde der Räuberhauptmann Schwarz Vere mit bürgerlichen Namen Franz Xaverius Hohenleiter am 02. Dezember 1788 im Armen- und Hirtenhaus in Rommelsried, einem Ortsteil der Gemeinde Kutzenhausen im Landkreis Augsburg.

Kutzenhausens Bürgermeisterin Silvia Kugelmann zeigte der Delegation aus Riedhausen, wo das frühere Armenhaus gestanden haben könnte. Aufgrund des Impulses aus Riedhausen, möchte die Bürgermeisterin eine Stele anfertigen lassen, welche zum 200. Todestag in Rommelsried zur Erinnerung an den „Schwarzen Veri“ aufgestellt wird.

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