Rat beschließt Straßensanierung

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An der Straße im Wohngebiet gibt es einige Schäden.
An der Straße im Wohngebiet gibt es einige Schäden. (Foto: Julia Freyda)

Die Beläge der Kolberger und die Marienburger Straße werden saniert. Der Gemeinderat hat sich am Dienstagabend mehrheitlich auf das sogenannte staubarme Splittverfahren geeinigt, um die Fahrbahnen in dem Wohngebiet zu verbessern. Dabei wird der Belag im Gegensatz zur grundlegenden Sanierung nur oberflächlich erneuert. Der Vorteil ist aber, dass das Verfahren deutlich günstiger ist.

Bereits im April hat der Gemeinderat sich mit dem Thema beschäftigt. Das Gremium wollte aber noch keinen Beschluss fassen, sondern sich lieber Referenzstraßen anschauen, die nach dem Verfahren saniert wurden. Dies hat ein Teil des Gemeinderates auch getan, war aber geteilter Meinung. Brigitte Bettenmann (FVW) hatte sich eine Straße in Ravensburg angeschaut. „Die ist wellig und hat Aufplatzungen. Wir sollten lieber in eine richtige Sanierung investieren“, sagte Bettenmann. Udo Feßler (ÖDP) hatte sich dieselbe Straße und eine weitere in Vogt angeschaut. „In Ravensburg scheint mir der Untergrund schlecht gewesen zu sein. Daher dürften die Schäden kommen, in Vogt ist alles in Ordnung.“ Bürgermeister Patrick Bauser schlug vor, das staubarme Splittverfahren auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln. „Wenn das nichts vernünftiges ist, dann werden wir das natürlich auch nicht mehr anwenden“, sagte Bauser. Die Mehrheit stimmte dem Vorschlag zu. Die Kosten für die Sanierung beider Straßen liegt bei rund 37 000 Euro.

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