Mitarbeiter geben Stadler gute Noten

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Willi Stadler (links) und Claus Maier (rechts) nehmen von Wolfgang Clement die Auszeichnung entgegen.
Willi Stadler (links) und Claus Maier (rechts) nehmen von Wolfgang Clement die Auszeichnung entgegen. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Die Firma Stadler Anlagenbau aus Altshausen ist vom ehemaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Clement mit dem „Top Job-Siegel“ für Arbeitgeberqualitäten ausgezeichnet worden. Die vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität und der Universität St. Gallen vergebene Auszeichnung erhalten Unternehmen, die ihre Qualitäten als Arbeitgeber haben überprüfen lassen.

Stadler ist ein Familienunternehmen, das weltweit Sortieranlagen und Komponenten für die Entsorgungs- und Recycling-Industrie fertigt. Rund 250 Mitarbeiter sind am Hauptsitz in Altshausen beschäftigt. Diese haben ihrem Arbeitgeber jetzt in einer wissenschaftlich fundierten Befragung eine hohe Attraktivität bescheinigt. Dafür wurde der Anlagenbauer nach 2012 und 2015 erneut mit dem „Top Job-Siegel“ für die besten Arbeitgeber im deutschen Mittelstand ausgezeichnet.

Das Erfolgsgeheimnis seines expandierenden Unternehmens ist für Willi Stadler eigentlich kein Geheimnis: „Sei nah am Kunden, sei nah am Produkt – aber vor allem: sei nah am Mitarbeiter.“ Kennzeichnend für das mittelständische Familienunternehmen sei daher die offene und familiäre Führungskultur auf Augenhöhe. Auch die Geschäftsleitung nehme sich immer wieder die nötige Zeit für persönliche Belange der Mitarbeiter und suche nach gemeinsamen Lösungen, wo nötig auch über den rein beruflichen Rahmen hinaus.

Nordic-Walking und Wandern

Stadler investiert in Mensch und Maschine. Zu diesen Investitionen zählen die Jahres- und Erfolgsprämien für alle ebenso wie moderne, helle Arbeitsräume mit höhenverstellbaren Tischen. Ergänzt wird dies durch ein Gesundheitsmanagement mit Nordic-Walking, Schneeschuhwandern und Kooperationen mit Gesundheitszentren sowie bei speziellen Anlässen durch eine große Sause.

Besondere Angebote gelten der Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben. Gerade für Familien und speziell Mütter wurden individuelle Konzepte wie Elternzeit, Teilzeit oder die Finanzierung von Kita und Kindergarten entwickelt. Etwas Besonderes ist das Mentorenprogramm, in dem Auszubildende jungen Geflüchteten beim Sprachenlernen und ihren ersten Integrationsschritten zur Seite stehen, bis diese eine Ausbildung beginnen können.

Für die aktuelle „Top Job“-Runde haben sich 98 mittelständische Firmen beworben. 81 Unternehmen dürfen nun für die nächsten zwei Jahre das Siegel tragen. Insgesamt wurden 16 740 Mitarbeitende befragt.

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