Minispielfeld des FV Altshausen eingeweiht

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 Pfarrer Christof Mayer segnet schwungvoll das neue Minispielfeld.
Pfarrer Christof Mayer segnet schwungvoll das neue Minispielfeld. (Foto: riegger)
Frank Riegger

Der FV Sportfreunde Altshausen 1909 hat kürzlich die Einweihung des neu geschaffenen „Minispielfeldes“ auf dem vereinseigenen Gelände vollzogen. Ein lang gehegter Wunsch der Vorstandschaft für die Jugendarbeit ging damit in Erfüllung. Das Minispielfeld ist 24 mal 15 Meter und besitzt Rundumbande mit Ballfangzäunen.

Der Vorsitzende Martin Kiem stellte das neu geschaffene Schmuckstück des Stadions vor und dankte den mitverantwortlichen und zuverlässigen Mitarbeitern. Bürgermeister Patrick Bauser beglückwünschte den Verein zu diesem Minispielfeld, das schon seinen Namen besitzt: Es ist die „Hamcos Arena“. Hiermit sei ein Ort geschaffen, wo Jugendliche weg von Smartphone, Tablet und Spielekonsolen an der frischen Luft zusammenkommen und Sport betreiben können, so Bauser weiter. Er dankte Dieter Heske von der Gemeinde, der sich für die Verwirklichung des Projekts eingesetzt habe, ebenso den Sponsoren, dem Verein und all denen, die es möglich machten, diese Einrichtung zu schaffen.

Laura Ditze von der Leader Geschäftsstelle übergab die Sponsoring-Plakette. Leader ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg zur Stärkung und Weiterentwicklung der ländlichen Räume. Altshausens Pfarrer Christof Mayer segnete anschließend mit Weihwasser und Fürbitten für Verein, Jugend und Anlage das Areal.

Ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement

Der FV Altshausen hat rund 580 Mitglieder, davon 150 Kinder und Jugendliche. Diese gehen jede Woche ihrem Freizeitsport, dem Fußballspiel, nach. Gerade in der Jugendarbeit stecke ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement. Nahezu 20 Trainer sind nicht nur an Spiel- und Trainingstagen im Einsatz, sondern betreiben laufend die Weiterbildung. Es habe viele Gründe für dieses Minispielfeld gegeben, so Kiem. Die Jugend dürfe nun wieder ungezwungen Fußball spielen so wie früher die Straßenkicker. Hier solle ein Trainingsort für alle sein. Der Platz sei witterungsunabhängig, da ein wetterfester Untergrund verbaut sei. Diese attraktive Infrastruktur sei ein wesentlicher Beitrag, um die für den Verein wichtige Jugendarbeit effektiv weiter zu fördern.

Mit einem Demo-Spiel zeigten acht engagierte Spieler der E-Jugend den Zuschauern, wie dieser Platz zu bespielen ist. Mit dem neuen Minispielfeld ist ein weiterer Schritt in eine positive Zukunft des FV Altshausen geschaffen worden, ist der Verein überzeugt.

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