Millionenprojekte auf den Weg gebracht

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 Patrick Bauser ist seit 2015 Bürgermeister in Altshausen.
Patrick Bauser ist seit 2015 Bürgermeister in Altshausen. (Foto: Privat)

Das Jahr 2018 ist Geschichte. Welches Fazit Bürgermeister Patrick Bauser zieht, wem er gerne mal die Meinung sagen würde und ob er Vorsätze hat, berichtet er im Interview mit der „Schwäbischen Zeitung“.

Welche Schulnote würden Sie dem Jahr 2018 geben und warum?

Auf unsere Gemeinde betrachtet hatten wir eigentlich ein gutes Jahr, bei dem wir unsere Aufgaben bewältigt und finanziell gut gewirtschaftet haben, als Schulnote also die Note zwei. Über den Tellerrand hinausgeblickt, gebe ich dem Jahr 2018 lediglich die Schulnote drei. Wirtschaftlich könnte es zwar kaum besser gehen, jedoch gibt es mehr und mehr Unruhen auf der Welt, in Europa haben Parteien mit nationalistischen Agenden zunehmend Erfolg und Großbritannien möchte sich gar von der Europäischen Union verabschieden.

Woran erinnern Sie sich am liebsten?

An die vielen weitreichenden Beschlüsse, die größtenteils bereits die Marschroute für nächstes Jahr vorgeben. Beispielhaft seien hier der Bau des neuen Fachraumzentrums für unsere Schulen, das Baugesuch für unseren Bürgersaal oder den weiteren Bauabschnitt im Bereich der Kanalsanierung in der Blumenstraße genannt. Alles drei sind kostenmäßig Millionenprojekte, die in diesem Jahr richtig auf den Weg gebracht wurden.

Was würden Sie kommunalpolitisch aus Ihrem Gedächtnis streichen?

Streichen möchte ich nichts, da sowohl positive, wie negative Dinge jeweils auch gute und schlechte Aspekte haben. Hier kommt es oft nur auf den Blickwinkel an. Es gibt sicherlich Entscheidungen, die nicht für jeden positiv sind, aber wir versuchen zum Wohle der Gemeinde Entscheidungen zu treffen.

Welchem Politiker würden Sie gerne mal die Meinung sagen und warum?

Donald Trump, da es aus meiner Sicht keinen Sinn macht, nur an sich selbst zu denken und nur die Eigeninteressen durchsetzen zu wollen. Wir leben in einer vernetzten Welt, in der man auch einmal Kompromisse eingehen und auch auf andere zugehen muss. Insgesamt profitieren davon dann oftmals beide Parteien.

Worauf freuen Sie sich denn schon 2019?

2019 findet wieder ein Kinderfest in Altshausen statt. Es ist einfach schön, was hier von vielen Ehrenamtlichen auf die Beine gestellt wird, und wenn man in die vielen glücklichen Kinderaugen sieht. Außerdem natürlich auf die Umsetzung der großen Projekte Fachraumzentrum und Bürgersaal.

Mit welchen guten Vorsätzen gehen Sie ins neue Jahr?

Gute Vorsätze fasse ich grundsätzlich nicht. Ich bin zufrieden, wie das Jahr gelaufen ist und so soll es auch weitergehen.

Wie wichtig sind die Kommunalwahlen Ende Mai?

Alle Wahlen sind grundsätzlich wichtig und sollten auch genutzt werden, um die Meinung auszudrücken. In vielen Ländern wären die Einwohner froh, sie dürften frei und geheim wählen. Natürlich sind die Kommunalwahlen dabei für die Gemeinde die wichtigsten Wahlen. Hier wählen die Bürger Vertreter, die die Entwicklung der Gemeinde stellvertretend für alle mitgestalten und den Weg vorgeben.

Ich wünsche mir, dass es genügend Kandidaten gibt, die diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen möchten.

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