Ehrung für selbstlose Lebensretter

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 Die treuen Blutspender erhalten eine Ehrung (von links): Andrea Brändle (50 Blutspenden), Eva Maria Abouid (75), Margarethe Dil
Die treuen Blutspender erhalten eine Ehrung (von links): Andrea Brändle (50 Blutspenden), Eva Maria Abouid (75), Margarethe Dillner (25), Josef Sinnwell (50), Bürgermeister Patrick Bauser, Laura Trolliet (25), Karl-Martin Buck (125) und Ute Fritz (25). (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Trotz der derzeitigen Situation hat Altshausens Bürgermeister Patrick Bauser kürzlich 14 Blutspendern für ihr Handeln gedankt und sie geehrt, das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Bauser sagte in seiner Rede: „Blut bedeutet Leben, denn ohne Blut können wir nicht leben. Deshalb retten alle Menschen, die etwas von ihrem Lebenssaft spenden, zuverlässig Leben. Sie schenken einem anderen Menschen die Wiederherstellung seiner Gesundheit und oft sogar ein zweites Leben.“

Er wandte sich auch explizit an die Spender: „Sie leisten im Stillen Großartiges. Sie sind Lebensretter ganz besonderer Art. Denn Sie haben scheinbar nichts Spektakuläres getan, Sie sind einzig und allein zum Blutspenden gegangen. Auch werden Sie nie erfahren, wem Sie mit Ihrer Bereitschaft, etwas von dem eigenen Lebenssaft abzugeben, geholfen haben.“

Weiter erklärte der Bürgermeister, dass „diese Haltung von Solidarität und Verantwortungsgefühl geprägt ist, sie zeugt von großem Mitgefühl für Menschen, die dringend auf Bluttransfusionen oder auf Medikamente, die aus Blutpräparaten hergestellt werden, angewiesen sind. Unsere Gesellschaft lebt davon, dass Menschen Gemeinsinn zeigen, dass sie nicht nur an sich, sondern auch an andere denken.“ „Deshalb“, so Bauser weiter, „tragen alle Blutspender und Spenderinnen, die regelmäßig Blut spenden, dazu bei, dass Unfallopfer zuverlässig versorgt und Schwerkranke erfolgreich behandelt werden können; sie tragen dazu bei, dass unsere medizinische Versorgung ihren hohen Stand aufrechterhalten kann.“

„Daher dient die heutige Ehrung nicht nur dazu, langjährige Blutspender zu würdigen und ihnen zu danken, sondern auch dazu, für das Blutspenden zu werben“, erklärte Bauser. „Denn es kann gar nicht genug Blutspenden geben. Am Beginn dieser hilfreichen Kette stehen Spender. Ihre gute Tat erst schafft die Voraussetzung, dass anderen geholfen werden kann. Und genau dafür sagen wir heute ,Danke’!“ Als Anerkennung erhielten die ausgezeichneten Spender eine Urkunde, eine Anstecknadel und seitens der Gemeinde ein kleines Präsent.

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