Die Adventszeit wird mit Fanfaren begrüßt

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Auf dem Markt wird Selbstgemachtes verkauft.
Auf dem Markt wird Selbstgemachtes verkauft. (Foto: Nicole Frick)
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Seit zwei Jahren ist der Weihnachtsmarkt der Gemeinde Königseggwald in die Tenne der Walder Brauerei umgezogen. Knapp 20 Aussteller haben ihre Stände weihnachtlich geschmückt und verkauften nicht nur des Geldes wegen, sondern eher zum Spaß an der Freude, ihre selbstgemachten Sachen.

Bei strömendem Regen hat der Fanfarenzug Königseggwald die Adventszeit begrüßt und auch ein paar Zuhörer kamen nach Draußen, um dem Fanfarenzug und seine dargebotene Musik zu hören, aber bei dem Regen und ohne Regenschirm, war das nur von kurzer Dauer. In der beheizten Tenne war es da viel gemütlicher. Beim Schlendern durch die Reihen fand man viele verschiedene selbstgemachte Dekoartikel für die Weihnachtszeit, kuscheliges Lammfell und auch eigen produziertes Öl zu kaufen.

Paul Belthle der junge Ölmüller aus Beuron-Thiergarten verkaufte sein kaltgepresstes Rapsöl. „Wenn ich sage, dass ich Öl produziere, dann denkt erstmal jeder ans Tanken. Tanken kann man bei uns auch und zwar Tropfen für Tropfen ganz viel Natur.“ Der 13-Jährige ist schon seit Jahren auf der Suche nach der perfekten Geschäftsidee. Im letzten Jahr hat er aus den vielen Äpfeln, die im Garten so rumlagen, Apfelchips und Apfelessig gemacht und die auf dem Weihnachtsmarkt verkauft. Da aber seine Mutter die Küche wieder für sich selbst haben wollte, bekam er im letzten Jahr zu Weihnachten einen Ölpresse geschenkt und wurde ausquartiert. Gleich darauf gründete Paul seine eigene Speiseölmanufaktur im Herzen des Naturpark Obere Donau. Das kalt gepresste Rapsöl verfeinert er zusätzlich mit Knoblauch, Chilli, verschiedenen Kräutern oder auch Hanf und bietet so eine ideale Geschenkidee zu Weihnachten, denn auch die Flaschen sehen dekorativ aus.

Zum Essen gab es Süßes oder Herzhaftes und für jeden war etwas dabei. Bei dem Stand der Hexen gab es die beliebten Denetten. „250 Stück haben wir vorbereitet und wenn wir die fertig haben, dann sind wir es vermutlich auch“ meint einer der Helfer am heißen Ofen schmunzelnd.

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