Viel Austausch im Aitracher Seniorenzentrum

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Zum gemütlichen Beisammensein traf man sich beim Aitracher Brunnenfest. Unter den Gästen war auch Ortspfarrer Ernst-Christof Gei
Zum gemütlichen Beisammensein traf man sich beim Aitracher Brunnenfest. Unter den Gästen war auch Ortspfarrer Ernst-Christof Geil (Mitte). (Foto: Olaf Schulze)

Der Wettergott hat mitgespielt beim diesjährigen Brunnenfest auf dem Innenhof des Aitracher Seniorenzentrums an der Hauptstraße. Zum neunten Mal feierte das Seniorenheim das Brunnenfest, das im Jahr 2010 erfolgreich gestartet wurde und seitdem eines der vielen Veranstaltungsangebote im Ablauf des Jahresrhythmus darstellt.

Auch in diesem Jahr trafen Heimbewohner, deren Angehörigen und Freunde für ein paar Stunden zusammen und hatten Gelegenheit, sich gegenseitig Kennenzulernen und gemeinsam Speis und Trank bei musikalischer Begleitung zu genießen. Um möglichen Unbilden des Wetters vorzubeugen, wurde zum zweiten Mal ein heimeliges Festzelt aufgebaut, und so konnten die Besucher und Heimbewohner zwischen Freisitz, schattigem Zelt oder schützender Cafeteria wählen.

Das Heimpersonal kümmerte sich auch dieses Jahr wieder um die Wünsche und Belange der Besucher. Zusammen mit den Mitgliedern des Freundeskreises Seniorenheim, der auch das Brunnenfest vor neun Jahren ins Leben rief, und dem VdK-Ortsvereins verköstigten sie die Gäste.

Mit viel Zuspruch ging auch die immer beliebter werdende Tombola über die Bühne, bei der viele Preis gewonnen werden konnten. Dabei durfte auch die entsprechende Begleitmusik nicht fehlen. Heuer spielte der Alleinunterhalter Herbert Frischknecht aus Altmannshofen zur Unterhaltung auf. Er traf mit altbekannten Weisen den Musikgeschmack der Besucher und weckte Erinnerungen – so manch einer summte die altbekannten Melodien mit.

Der Vorsitzende des Freundeskreises Dieter Müller unterstrich die Motivation: „Wir wollen es den Senioren leichter machen und für Abwechslung sorgen.“ Die Mitglieder füllen diesen Vorsatz bei diversen Veranstaltungen das ganze Jahr über mit Leben. Allerdings schränkt Müller ein, gehen dem Verein altersbedingt so langsam die freiwilligen Helfer aus. „Vielleicht motiviere ja das zehnjährige Jubiläum im nächsten Jahr auch einige Jüngere zum Mitmachen bei der Betreuung“, wünscht sich der Vorsitzende.

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