Mit Gesang und Kostümen

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Olaf Schulze

- Singen ist die beste Medizin ist ein passendes Sprichwort zur Jubiläumsveranstaltung des Aitracher Seniorenzentrum. Das hat sein zehnjähriges Bestehen gefeiert.

Regelmäßiges Singen hebt unter anderem die Stimmung, weckt die Lebensgeister und hält das Gedächtnis in Schuss: Alles Eigenschaften, die zum Ablauf des gelungenen, abwechslungsreichen Festtages beitrugen, den die Heimbewohner gemeinsam mit Angehörigen, Freunden, Vertretern der Politik und von „Die Zieglerschen“ sowie den beiden Kirchengemeinden feierten.

Gesungen und musiziert wurde viel im Laufe dieses Tages, bei der Kirchenandacht von Pfarrer Geil und Pfarrer Stolz mit dem heimischen Gospelchor, zum Festzug und dem Frühschoppen der Aitracher Musikkapelle, bei der Nachmittagsunterhaltung vom Trio Sonja & Co (Boos), den Solisten Hans Mayer (Legau) sowie Herbert Durach (Berkheim) und beim Auftritt der Veeh-Harfengruppe aus Bad Wurzach.

Text- und Notensicherheit und viel Applaus gab bei den charmanten Vorführungen der Heimbewohner: Angetan mit verschieden fantastischen Kostümen präsentierten sich diese beispielsweise als Britisches Königspaar, Braut, Schwarzwaldmädel mit entsprechendem alten, passenden Liedgut wie der Hymne, „Ganz in Weiß“ oder „Ein Schiff wird kommen“ und anderen Evergreens. Alles einstudiert mit Margot Koch.

Aber nicht nur Unterhaltenes für Leib und Seele war am Festtag geboten: Die Besucher konnten sich in einer Hausführung über die Aitracher Betreuungs- und Pflegeeinrichtung informieren, zudem gab es eine Tombola.

Organisiert und betreut wurde der Festtag von Einrichtungsleiterin Slavica Tillich, ihren pflegenden und ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie vom Freundeskreis der Einrichtung. Viele davon sind von Anbeginn beruflich und ehrenamtlich dabei. Dies wurde auch entsprechend gewürdigt. Sebastian Köbbert von den Zieglerschen gratulierte zum Zehnjährigen und verteilte Geschenkkörbe an die beiden Bewohnerinnen der ersten Stunde, Anneliese Besenfelder und Kreszentia Dolderer sowie den Pflegekräften Kathrin Schiele-Eckerlin, Cevriye Öztürk und Miriam Hohendorf und an die Ehrenamtlichen Julia Kuhn, Margot Koch, Ingrid Wehr und Dieter Müller.

Der Geschäftsführer Altenhilfe unterstrich die Wichtigkeit der Pflegeeinrichtung für die Bevölkerung Aitrachs und der umliegenden Gemeinden. Hier sei man eingebunden in das Gemeinwesen und pflege enge Kontakte zur Kommune, den örtlichen Vereinen, den Kirchen und der Schule und den ortsansässigen Firmen.

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