Eva II. und Gabriel I. regieren die Aitracher Fasnet

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  Eva II. und Gabriel I. führen die Aitracher Narren in die Fasnet.
Eva II. und Gabriel I. führen die Aitracher Narren in die Fasnet. (Foto: Schulze)
Olaf Schulze

- Eva Reich und Gabriel Jehle führen die Aitracher Narren in die neue Fasnetsaison, deren Motto heuer „Die Goldenen 20er – Aitrach tanzt wie 19hundertzwanz’g“ lautet. Zunftmeister Wolfgang Halder stellte das neue Prinzenpaar bei der diesjährigen Eröffnungsveranstaltung pünktlich zum 11.11. im Rahmen der traditionellen Fasnetwiederauferstehung zum Auftakt der „Fünften Jahreszeit“ vor.

Der Startschuss in die närrischen Tage in der Illertalgemeinde erfolgte im vollen Säulensaal der Aitracher Festhalle, in der auch wieder die legendären Ballveranstaltungen stattfinden. Die beiden 24-jährigen Regenten verkörpern die Narrenzunft perfekt, denn beide sind langjährige Hästräger bei den Maskengruppen Roiweible und Kellaweible und engagieren sich zudem in den Ausschüssen des Vereins. Die Prinzenpaarfindung gestaltete sich heuer ganz einfach, so Halder, nachdem man eine Prinzessin hatte, konnte sich diese ihren Prinzen selber aussuchen.

Ausblicke auf die närrische Saison

Die gut einstündige Veranstaltung wurde zuvor von Florian Wisser eröffnet, der Ausblicke auf die laufende närrische Saison lieferte. Es gäbe künftig einige struktuelle Veränderungen bei der Narrenzunft, so der Abteilungsleiter. Eine davon sei die Installation der neuen Zunftmeisterin Susa Lautenbacher, die künftig die repräsentativen Aufgaben des Zunftmeisters übernimmt. Zudem werde unter anderem der organisatorische Part des Abteilungsleiters Narrenzunft zur Jahreshauptversammlung des TSV Aitrach im Frühjahr 2020 neu besetzt. Die künftige Zunftmeisterin ist bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Narrenzunft aktiv und springt unter anderem als Gruppenführerin bei den Roiweible mit, des Weiteren moderiert sie außerdem gemeinsam mit ihrer Schwester Eva das Abendprogramm der Aitracher Bälle.

Kurzfilm im Stil der 20er-Jahre

Nach dem offiziellen Programmablauf sorgte der vom Marketing-Team erstellte Kurzfilm „Die Verwandlung“ im Stil der 20er-Jahre für zahlreiche, brüllende Lacher beim Publikum. In dem lustigen Stummfilm in Charlie-Chaplin-Manier wurden einige Protagonisten der Maskengruppen im Häs und im Berufsalltag vorher und nachher gegenüber gestellt.

Keine Verwandlung, sondern eine Wiederauferstehung erfolgte dagegen bei der schon traditionellen Erweckung der Fasnetsaison. Zeremonienmeister „Thure“ Kiefer und sein Mitstreiter „Role“ Lahres verhalfen einem Kellaweible bei einer spektakulären, schaurig-schönen Aufführung aus dem Sarg zurück ins närrische Leben. Dabei kommentierte Bruder Thure das vergangene bunte Fasnetjahr in seinem Rückblick in gewohnt launischer Weise mit lustigen Anekdoten zu den einzelnen Gruppen.

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