Breitbandnetz in Aitrach in Betrieb genommen

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 Mit dem gemeinsamen Druck auf den Buzzer wurde der erste Teil des Breitbandnetzes in Aitrach in Betrieb genommen. Unser Bild ze
Mit dem gemeinsamen Druck auf den Buzzer wurde der erste Teil des Breitbandnetzes in Aitrach in Betrieb genommen. Unser Bild zeigt (von links) Thomas Ruhland (Firma Walter Bauer), Frank Wiedenmann (Winfried Wiedenmann GmbH), Bürgermeister Thomas Kellenberger, Michael Preiß (NetCom BW GmbH), Stefan Wagner (IB Zimmermann & Meixner), Roland Fuchs (Zweckverband Breitbandversorgung) und Alexander Schuch (EnBW). (Foto: Olaf Schulze)
Vob Olaf Schulze

- Ab sofort verfügt die Gemeinde Aitrach über ein schnellere Internet für insgesamt über 600 Haushalte und 24 Gewerbebetriebe. Der Startschuss hierzu, für die Gemeinde Aitrach und den Teilort Mooshausen, erfolgte pünktlich zum 1. Juli anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme des Breitbandnetzes im Gewerbegebiet Ferthofen.

Zur Feierstunde am Hauptverteiler trafen sich Vertreter des Anbieters NetCom BW, des Zweckverbandes Breitbandversorgung Ravensburg, des Ingenieurbüros, der beteiligten Firmen sowie Vertreter der Gemeinde, an der Spitze Bürgermeister Thomas Kellenberger. Das 1,35 Millionen teure Projekt wurde innerhalb von zweieinhalb Jahren realisiert und mit 690 000 Euro vom Land Baden-Württemberg gefördert und umfasst eine Gesamtstrecke von zehn Kilometern, so Bürgermeister Kellenberger in seiner Begrüßungsrede. „Wir machen das selber“, so die damalige Entscheidung der Gemeinde zur Verwirklichung der Weichenstellung zu einer schnelleren künftigen Internetverbindung, unterstützt vom Zweckverband Ravensburg. Man sei zwar bereits in der Vergangenheit „gar nicht schlecht“ internetmäßig versorgt gewesen, schwächelte jedoch in den örtlichen Randgebieten und vor allem die Großbetriebe in den Gewerbegebieten „Ferthofen“ und „An der Chaussee“ hatten erhebliche Probleme, so der Gemeindechef.

Mit dem gemeinschaftlichen Druck auf den Buzzer habe man einen Meilenstein für das Aitracher Gemeindegebiet geschaffen, so Michael Preiß vom Netzbetreiber, der NetCbom BW.

Im Rahmen des Ausbauprojektes werden die beiden Gewerbegebiete mit einer zukunftsfähigen FTTB-Anbindung (Glasfaserkabel bis ins Gebäude) angeschlossen und erreicht eine Highspeed-Rate mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde In Wohngebieten kommt die FTTC-Technologie (Glasfaser bis zur Bordsteinkante, danach bestehende Kupferleitung ins Gebäude) mit bis zu 50 Megabit/Sekunde Leistung zur Anwendung, so Teamleiter Preiß. Man habe eine Infrastruktur geschaffen, die in den nächsten Jahrzehnten Bestand haben werde, so seine Prognose. Der Pachtvertrag mit der Gemeinde laufe bis zum Jahr 2031.

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