Bewegendes und mitreißendes Gospelkonzert in Aitrach

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Der Aitracher Gospelchor begeisterte in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Gordian und Epimachus.
Der Aitracher Gospelchor begeisterte in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Gordian und Epimachus. (Foto: Olaf Schulze)

Der Besuch der Gospelweihnacht in die Aitracher Pfarrkirche hat sich gelohnt. Auch heuer, am Vorabend des 1. Advent, strömten viele Besucher in die Pfarrkirche der Illertalgemeinde und füllten diese bis zum letzten Platz. Sie wurden nicht enttäuscht und genossen das Konzert des Aitracher Gospelchors über 90 Minuten. Die über 30 Sänger, die musikalisch von bis zu sechs Musiker begleitet wurden, präsentierten engagiert und gut gelaunt mit wechselnden Solisten und den beiden Dirigentinnen Birgit Werner und Tanja Scheuch Chorgesang, der sich sehen und hören lassen konnte. Die Harmonie und Qualität der Künstler wurde in den nunmehr 20 Jahre währenden Chorgeschichte perfektioniert und neben Liedgut aus traditionellen und modernen Gospels und Spirituals stimmten auch besinnliche Melodien, Popsongs und ein mitreißendes afrikanisches Lied die Zuhörer auf die Advents- und Weihnachtszeit ein.

Isabel Cirillo, die Vorsitzende des Vereins, begrüßte das Publikum und eröffnet wurde das Konzert mit dem Gospelklassiker „Nobody Knows (the Trouble I’ve Seen)“, sowie weiteren traditionellen Gospeln und Spirituals wie „Down by the Riverside” (Hugo Seitz) oder „Amanzig Grace” (Andrea Baumgärtner). Natürlich dürften auch besinnlich weihnachtliche Stücke wie „Do you Hear What I Hear” (Birgit Werner) und „Stille Nacht” – zum Mitsingen – (Andrea Baumgärtner) nicht fehlen. Mitklatschen konnte das Publikum bei dem neu einstudierten afrikanischen Lied „Akheko ofana no Jesu”, Chorgesang, bei dem der Funke zu den Besuchern übersprang. Aber auch Oldies wie „California Dreamin“ (Peter Barensteiner) oder „Witness“ (Harald Rölle) kamen zu Gehör bevor nach dem Schlussstück „Holy holy“ (Hugo Seitz) die Mitwirkenden nicht ohne die vehement geforderte Zugaben die Bühne verlassen konnten. Da wurde es dann mit „Shout“ (Birgit Werner/Andrea Bamgärtner) und „Somebody to Love“ (Peter Barensteiner) richtig rockig, bevor die Chormitglieder beim Ausmarsch mit dem afrikanischen Lied mit stehenden Ovationen der Besucher belohnt wurden.

Einen großen Anteil am erfolgreichen Auftritt der Gospelsänger haben die Mitwirkenden der Begleitmusik. Virtuose Könner waren am Piano Thomas Eisele, am E-Bass Thomas Hertel, an den Drums Martin Speckle, an der E-Gitarre Wolfgang Heinl und an der Akustik-Gitarre Claus Dieng sowie an der Querföte Alexandra Eisele. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde auch heuer wieder auf Eintrittsgeld verzichtet, vielmehr werden Spenden für gemeinnützige Organisationen und sozialen Einrichtungen verwendet.

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