Feuerwehr: Hohe Auszeichnung für Franzesko und Vollmer

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 Bei der Auszeichnung (von links): Bruno Fleck, Hermann Deyringer, Ferdinand Franzesko, Josef Vollmer, Dietmar Lohmiller und Mic
Bei der Auszeichnung (von links): Bruno Fleck, Hermann Deyringer, Ferdinand Franzesko, Josef Vollmer, Dietmar Lohmiller und Michael Klotz. (Foto: Steffen Lang)
Stellv. Redaktionsleiter/Redakteur Bad Wurzach

Die Freiwillige Feuerwehr Aichstetten begeht in diesem Jahr ihren 140. Geburtstag. Sie wurde 1879 gegründet. Eine Feier ist nicht geplant.

Befördert wurden Robert Widler und Cornelius Heine zu Löschmeistern sowie Robert Deyringer und Raphael Widler zu Feuerwehrmännern.

Geehrt wurden:

10 Jahre: Klaus Vollmer.

15 bis 24 Jahre (Bronzenes Ehrenzeichen des Landes): Josef Hau, Tobias Hauser, Bernd Löchle, Christoph Zeh, Markus Gruber, Bruno Fleck, Bruno Deyringer, Hannes Weißenburger.

30 Jahre: Wilfried Gegenbauer.

40 Jahre (Goldenes Ehrenzeichen des Landes): Ferdinand Franzesko, Josef Vollmer.

Neuaufnahmen: Natalie Schindler, Moritz Kibler, Sebastian Sälzle, Tobias Huber, Michael Hartmann, Dustin Benedikt.

Verabschiedung: Ferdinand Franzesko.

In sein letztes Jahr als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Aichstetten geht Hermann Deyringer. Das gab er am Ende der Hauptversammlung am Freitagabend im Feuerwehrhaus bekannt.

Seit neun Jahren ist Deyringer Chef der Aichstettener Truppe, weitere zehn Jahre war er zuvor stellvertretender Kommandant gewesen. Die Nachfolge ist gesichert. Sein derzeitiger Stellvertreter Bruno Fleck wird sich 2020 zur Wahl stellen. Noch offen ist, wer im Falle von Flecks Wahl neuer Stellvertreter wird.

Deyringer begrüßte unter anderen Bürgermeister Dietmar Lohmiller, DRK-Ortschef Andreas Löchle-Schmid, den stellvertretenden Kreisbrandmeister Michael Klotz sowie den Ehrenkommandanten Anton Fleck sowie mehrere Ehren-Feuerwehrmänner, ehe er den Tätigkeitsbericht für 2018 abgab.

Defekte Brandmeldeanlage

Das vergangene Jahr war ein einsatzreiches, ging aus diesem hervor. 33 Mal musste die Aichstettener Feuerwehr ausrücken, das waren elf Einsätze mehr als 2017. Diese starke Erhöhung war auch bedingt durch die defekte Brandmeldeanlage im eigenen Feuerwehrhaus, die im Frühjahr mehrfach zu Fehlalarmen führte. Aber auch die räumliche Nähe zur Autobahn hält die Aichstettener auf Trab.

Zu den Ernstfällen kamen sechs Brandwachen, zwölf Proben, drei Ausschusssitzungen und vier Wertstoffsammlungen. Die Wehr ist 37 Mann stark. Dem Abgang von vier Männern und zwei Frauen stehen 2018 zwei Neuaufnahmen gegenüber.

Nachwuchs gesucht

Die Jugendfeuerwehr der Gemeinde hat durch je zwei Übertritte zu den Aktiven und zwei Austritte an Mitgliedern verloren. 16 seien es zum Jahresende noch gewesen, berichtete Rainer Benedikt, darunter ein Mädchen. „Wir müssen verstärkt die Werbetrommel rühren“, schlussfolgerte er. Dass sich diese Mühe lohnt, belegte er mit der Zahl an Übertritten in die aktive Wehr seit Bestehen der Jugendfeuerwehr: 18 sind dies gewesen.

Die Jugendabteilung ist dabei sehr rege. Benedikt konnte auf 22 Übungstage und den Berufsfeuerwehrtag sowie, als Höhepunkt, das Ablegen der Jugend-Leistungsspange zurückblicken.

Nach den Berichten von Schriftftührer Robert Widler, Kassier Werner Bühler, den Kassenprüfern Hans-Jörg Weißenburger und Edgar Mendler sowie der Altersabteilung beantragte Bürgermeister Lohmiller die Entlastung der Führung, die einstimmig gewährt wurde.

Mitarbeit im Gefahrgutzug

In seinem Grußwort dankte DRK-Ortsvorsitzender Löchle-Schmid den Kameraden für die allzeit gute Zusammenarbeit bei Einsätzen und Proben herzlich. Michael Klotz überbrachte die Grüße des Kreisbrandmeisters und des Landes-Feuerwehrverbands. Er dankte den Aichstettenern vor allem dafür, dass sie mittlerweile im Gefahrgutzug Allgäu mitarbeiten. Zudem hob Klotz die „tolle Jugendarbeit“ in Aichstetten hervor.

Beförderungen, Ehrungen und Neuaufnahmen nahmen breiten Raum in der Versammlung ein. Höhepunkt war die Ehrung für 40-jährigen Dienst für die Hauptlöschmeister und Gruppenführer Ferdinand Franzesko und Josef Vollmer. Dies sei eine „ganz besondere Ehrung für ein Lebenswerk“, sagte der stellvertretende Kreisbrandmeister Klotz. „40 Jahre standen sie 24 Stunden an 365 Tagen pro Jahr zur Verfügung, und dies als Leistungsträger.“ Klotz hob zudem hervor, dass Vollmer viermal das Leistungsabzeichen in Gold erworben hat.

Franzesko scheidet nun auch aus dem aktiven Dienst aus. „Die Gemeinde ist stolz auf Sie“, sagte Bürgermeister Lohmiller bei der Verabschiedung zu Franzesko und dessen Ehefrau Margret. Er ernannte ihn gleichzeitig zum Ehren-Feuerwehrmann.

Die Freiwillige Feuerwehr Aichstetten begeht in diesem Jahr ihren 140. Geburtstag. Sie wurde 1879 gegründet. Eine Feier ist nicht geplant.

Befördert wurden Robert Widler und Cornelius Heine zu Löschmeistern sowie Robert Deyringer und Raphael Widler zu Feuerwehrmännern.

Geehrt wurden:

10 Jahre: Klaus Vollmer.

15 bis 24 Jahre (Bronzenes Ehrenzeichen des Landes): Josef Hau, Tobias Hauser, Bernd Löchle, Christoph Zeh, Markus Gruber, Bruno Fleck, Bruno Deyringer, Hannes Weißenburger.

30 Jahre: Wilfried Gegenbauer.

40 Jahre (Goldenes Ehrenzeichen des Landes): Ferdinand Franzesko, Josef Vollmer.

Neuaufnahmen: Natalie Schindler, Moritz Kibler, Sebastian Sälzle, Tobias Huber, Michael Hartmann, Dustin Benedikt.

Verabschiedung: Ferdinand Franzesko.

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