Baugebiet Am Rieder Weg geht in weitere Anhörungsrunde

Lesedauer: 3 Min

Im Norden von Aichstetten werden gut 40 Bauplätze entstehen.
Im Norden von Aichstetten werden gut 40 Bauplätze entstehen. (Foto: Symbol: dpa / Fredrik von Erichsen)
Redakteur Bad Wurzach

Das Baugebiet „Am Rieder Weg 3“ in Aichstetten geht noch einmal in eine Anhörungsrunde. Grund sind mehrere kleinere Änderungen im Bebauungsplan und in den Bauvorschriften.

Die zusätzliche, auf zwei Wochen verkürzte Anhörungsphase ist den Ausführungen von Andreas Brockof, Mitarbeiter des Planungsbüros Sieber, nicht zwingend notwendig. Er plädierte im Gemeinderat aber vorsichtshalber dafür.

Die Satzung zum Baugebiet soll nun im kommenden September endgültig beschlossen werden. Dann könne der Gemeinderat auch gleich festlegen, in welche Bauabschnitte die Erschließung unterteilt werden soll, so Bürgermeister Dietmar Lohmiller (CDU).

Das Baugebiet ist etwas mehr als 5,24 Hektar groß. Gut 40 Bauplätze sollen auf dem Areal im Norden des Ortes, direkt östlich der Kreisstraße 7922 entstehen. Mit dem Baugebiet schafft sich die Gemeinde Aichstetten laut Lohmiller einen „Vorrat an Wohnbaufläche, der für die nächsten zehn Jahre ausreichend sein sollte“.

Die überbaute Fläche beträgt, einschließlich des Gebiets „Am Rieder 2, 3. Bauabschnitt“, 9965 Quadratmeter.

Damit liegt sie knapp unter der Höchstgrenze von 10 000 Quadratmetern, bis zu der der Bund eine vereinfachte Ausweisung erlaubt. Dieser Paragraf 13b des Baugesetzbuchs sei ein „Riesenvorteil“ für die Gemeinde, so Lohmiller, weil er es ermöglicht, Auswirkungen auf Naturhaushalt und Landschaftsbild nicht bis ins Detail zu überprüfen und auszugleichen.

„Deswegen sind wir aber nicht die Axt im Wald“, betonte der Bürgermeister im gleichen Atemzug. Schließlich sei die Gemeinde selbst auch daran interessiert, dass die Natur und das Landschaftsbild nicht beeinträchtigt werden.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen