Aichstettener Jugendliche bauen Turm

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Redakteur Bad Wurzach

Ein ungewöhnliches Gestell hat am Freitag in den Aichstettener Himmel geragt. Schüler der Eichenwald-Werkrealschule haben aus Kunststoff-Abwasserrohren einen gut zehn Meter hohen Turm gebaut.

„Wir beteiligen uns an der Bau-Challenge des Baugewerbes Baden-Württemberg“, erläuterte Lehrer Jörn Sandrock dem interessierten Beobachter. Die Acht- und Neuntklässler hatten sich dabei ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. 15 bis 20 Meter hoch sollte der Turm werden. Zusammengesetzt mit zehn Zentimeter im Durchmesser großen grünen Rohren mit einer Wandstärke von 3,5 Millimeter.

Theorie und Praxis

Doch dass Theorie und Praxis zwei Paar Schuhe sind, mussten die Jugendlichen schnell feststellen. Was vorher gut durchgesprochen und auf dem Papier durchgerechnet worden war, stellte sich in der Praxis als ziemlich vertrackt heraus.

Und so wurde der Zeitplan von maximal zweieinhalb Stunden Bauphase gehörig überschritten – trotz Unterstützung von Fachleuten der Baywa und der ansässigen Firmen Schreck und Gruber. Und schnell war auch klar: 15 bis 20 Meter sind nicht zu schaffen.

Ein paar Minuten Standzeit

Aber zehn Meter sind es geworden. Und der Turmbau zu Aichstetten hielt immerhin ein paar Minuten, bevor er sich zusammenfiel. Genug Zeit, um ein paar Fotos vom Werk zu machen.

Die Bau-Challenge ist ein Wettbewerb für Klassen der Stufen 7 bis 10, die sich im berufsvorbereitenden Unterricht mit der Baubranche beschäftigen. Klassen aus ganz Baden-Württemberg spielen dabei um attraktive Geldpreise für die Klassenkasse. Sie präsentieren ihre Projekte auf einer Internetplattform und hoffen dann auf möglichst viele Stimmen, die ein Kriterium für die Endwertung sind. Derzeit liegt die Eichenwaldschule übrigens auf dem zweiten Platz..

www.bau-challenge.de

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