„Wir haben zünftig und friedlich gefeiert“

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Am Sonntag in Musikantenuniform: Peter Kaeß
Am Sonntag in Musikantenuniform: Peter Kaeß (Foto: sd)

Vier Festtage mit Party für Jung und Alt liegen hinter dem MV Achberg. Dessen Vorsitzender Peter „Petz“ Kaeß, der an drei Tagen in kurzer Lederhose, gelbem Helfer-T-Shirt und Strohhut mit einer Feder auf dem Kopf wie ein Häuptling durchs Festzelt gerannt ist, scheinbar überall zur gleichen Zeit geholfen hat, zog am Sonntag mit unserer Mitarbeiterin Susi Donner eine erste Festbilanz.

Sie sind sicher erleichtert, dass das Mammutfest so gut verlaufen ist?

Ja, die Auflagen für Vereine bei Festen sind enorm hoch geworden, man muss viel unterschreiben und die Tatsache, dass ich in letzter Instanz persönlich haftbar bin, sorgte schon für ein mulmiges Gefühl. Aber: Mein durchgängiger Höhepunkt war, dass die Tage so zünftig und völlig friedlich verlaufen sind. Und für diese Art von Fest, trage ich die Verantwortung gerne. Musikfeste haben in unserer Region einen guten Ruf, und wir wollen alle dafür sorgen, dass es auch so bleibt.

Wie fühlen Sie sich jetzt?

Glücklich und noch voller Adrenalin. Die Vorbereitungen waren sehr anstrengend, das gebe ich offen zu. Das ging nur, weil alle Vereinskollegen und meine Familie voll hinter dem Fest und mir standen. Der Vorsitzende ist das Zugpferd, und wenn das gut vorausgeht, zieht es die anderen mit. Eines ist sicher: Nichts stärkt das Wir-Gefühl im Verein und in der Gemeinde so sehr, wie wenn man gemeinsam ein Fest organisiert. Dass das Fest so gut angenommen wurde, ist eine tolle Bestätigung für alle. Ob von den Bürgern, aus dem Rathaus oder vom Bauhof, wir wurden von allen Seiten unterstützt. Alle betrachteten es als „ihr“ Fest, und das ist Balsam für die Seele.

Wie viele Helfer hatte das Fest?

Alle Vereinsmitglieder, ihre Partner und zusätzlich an die hundert weitere freiwillige Helfer waren unermüdlich im Schichtwechsel im Einsatz. Unsere Senioren haben Zeltwache übernommen und dabei das Zelt picobello aufgeräumt. Viele hundert Stunden wurden so geleistet. Alle strengten sich an, dass die Festtage so schön wie möglich wurden. Künstler und Gäste sollten spüren, wie willkommen sie uns sind.

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