Bilder-Rallye, Gipsgießen und Führungen im Kulturdenkmal

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 Malerisch ragt das Schloss Achberg aus der Landschaft empor.
Malerisch ragt das Schloss Achberg aus der Landschaft empor. (Foto: Erika Spengler)
Schwäbische Zeitung

Das Schloss Achberg beteiligt sich am Sonntag, 8. September, von 10 bis 18 Uhr erstmals am bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“. Es bietet sich die Gelegenheit, die Räume des Schlosses im Rahmen einer thematischen Führung zu besichtigen, teilt das Landratsamt Ravensburg mit.

Bundesweit öffnen am „Tag des offenen Denkmals“ mehr als 7500 historische Stätten. Das Kulturdenkmal Schloss Achberg nimmt mit einem bunten Programm für die ganze Familie daran teil. In der Familienführung „Wie lebte ein Kreuzritter?“ (14 bis 16 Uhr, fünf Euro pro Familie) geht es bei einer Bilder-Rallye quer durchs Schloss.

Vor mehr als 300 Jahren haben die Künstler neben kriegerischen Figuren und eindrucksvollen Wappenschilden auch zarte Motive wie Blumen, Blätter, Früchte und kleine Engel aus Stuck geformt. Mit diesen Ornamenten aus weißem Stuck sind laut Mitteilung alle Decken in Schloss Achberg reich verziert. In der Stuckwerkstatt können Kinder ausprobieren, wie man die barocken Ornamente aus Gips gießt (11 bis 17.30 Uhr, zwei Euro pro Kind).

Bei der Führung mit Bernd Lehle (13 bis 14 Uhr, drei Euro pro Person) wird der mehrgeschossige Dachboden geöffnet, der sonst nicht der Öffentlichkeit zugänglich ist. Der Hausmeister kenne das Schloss wie seine Westentasche, ebenso das benachbarte Amtshaus und den Glockenturm, und erzähle bei einem ungewöhnlichen Streifzug durch die Räume interessante Geschichten über das Schloss, heißt es.

Über die derzeitigen Instandsetzungsmaßnahmen an der Fassade von Schloss Achberg berichtet der Architekt Wolfgang Selbach. Bei der Architektenführung ist die Begehung des Baugerüstes aus Sicherheitsgründen nicht möglich (15 bis 15.45 Uhr und 16 bis 16.45 Uhr, drei Euro pro Person).

Besucher können darüber hinaus bei einem Rundgang durch die Räume oder bei einer Ausstellungsführung die figurativen Werke der südwestdeutschen Kunst vom 15. Jahrhundert bis ins aktuelle 21. Jahrhundert entdecken, die in der Ausstellung „Bella Figura“ zu sehen sind (11 bis 12 Uhr und 14.30 bis 15.30 Uhr, drei Euro pro Person).

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