25 Jahre Kultur: Schloss Achberg feiert Open-Air-Jubiläumsfest

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Ein Blick in den Jubiläumsgarten im Schlosspark.
Ein Blick in den Jubiläumsgarten im Schlosspark. (Foto: anja koehler)
Lindauer Zeitung

Vor 25 Jahren öffnete Schloss Achberg nach umfassenden Sanierungsarbeiten erstmals seine Pforten für die Öffentlichkeit. Seitdem hat sich das Schloss zu einem dynamischen Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Lernort. Das soll gefeiert werden. Am Sonntag, 20. September, wird – sofern das Wetter mitspielt – im Schlossgarten ein Jubiläumsfest stattfinden. Der Eintritt ist frei und auf dem Festgelände sorgen die Allgäuer Landfrauen für das leibliche Wohl.

Den Auftakt macht um 10 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst im Schlossgarten mit musikalischer Begleitung durch den Musikverein Achberg und anschließender Begrüßung durch Ravensburgs Landrat Harald Sievers. Barny Bitterwolf führt durch den Tag.

Das Familienprogramm „Die Blecharbeiter“ mit dem Sonus-Brass-Ensemble aus Vorarlberg findet von 11.30 bis 12.30 Uhr statt. Die fünf Musiker machen mit Schrott Musik. Das Glas-Blas-Sing-Ensemble aus Berlin sorgt mit einem Flaschenmusikprogramm von 14.15 bis 15.30 Uhr für Unterhaltung. Die Musiker upcyclen Flaschen und verwandeln so scheinbar nutzlose Abfallprodukte zu neuen, faszinierenden Musikinstrumenten.

Von 13.15 bis 13.45 Uhr und von 15.45 bis 16.15 Uhr steht im „Königlichen Hoftheater“ ein Programm für kleine Schlossbesucher an. Das Theater Lumumba führt gleich zwei Puppentheaterstücke auf: Im Märchen der „Froschkönig“ fällt Prinzessin Sofia die goldene Kugel in den Brunnen. Der Frosch bringt ihr das geliebte Spielzeug herauf und ringt ihr ein Versprechen ab: Er soll fortan ihr Spielgefährte sein. Da mischt sich das verhätschelte Hofkätzchen Lolli ein und fährt die Krallen aus. Im zweiten Stück erzählt das Theater die Geschichte „Kasperl, Seppl und der Flaschengeist.

Aufgrund der Corona-Pandemie werden beim Betreten des Festgeländes Name und Anschrift der Besucher erfasst und vier Wochen aufbewahrt. Es gibt eine Begrenzung der Besucherzahl. Gegebenenfalls kann es daher zu Wartezeiten beim Einlass kommen, teilt der Veranstalter mit. In den Innenräumen des Schlosses besteht weiterhin die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Auf dem Festgelände im Freien gelten die jeweils aktuellen Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Das Programm unter freiem Himmel kann nur bei gutem Wetter stattfinden. Bei sehr schlechtem Wetter sind nur der ökumenische Gottesdienst und das Puppentheater im Rittersaal zu Gast.

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