Volks- und Raiffeisenbanken spenden 2500 Euro für „Frauen in Not“

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 Georg Straub (links), Vorstand der Volksbank Lindenberg, und Dieter Schacherer (Dritter von links.), Marketing-Chef der Bodense
Georg Straub (links), Vorstand der Volksbank Lindenberg, und Dieter Schacherer (Dritter von links.), Marketing-Chef der BodenseeBank Lindau, übergaben gemeinsam mit Günther Mayer (rechts), Vorstand des Gewinnsparvereins Bayern, und Regierungsdirektor Thomas Schütz (Zweiter von rechts) den Spendenscheck an Claudia Donné, Vorsitzende des Vereins „Hilfe für Frauen in Not“. (Foto: BoBa/Ulrich Stock)
Lindauer Zeitung

Über eine vorzeitige Weihnachtsüberraschung durften sich dieser Tage die ehrenamtlichen Helferinnen des Vereins „Hilfe für Frauen in Not e.V.“ - Landkreis Lindau freuen. Vorsitzende Claudia Donné bekam von Regierungsdirektor Thomas Schütz einen Scheck in Höhe von 2500 Euro überreicht. Das Geld ist ein Teilbetrag jener Summe, die der Gewinnsparverein der Volks- und Raiffeisenbanken in Bayern (VR Gewinnsparverein Bayern e.V.) der Regierung von Schwaben zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt hat. Gespeist wird dieser Spendentopf jeweils aus den Erträgen des Gewinnsparens. Bei der Scheckübergabe in den Räumen der Volksbank Lindenberg wies Bankvorstand Georg Straub auf die wichtige gesellschaftliche Bedeutung des Vereins hin. Die Mitglieder des Vereins, die ausschließlich ehrenamtlich tätig sind, kümmern sich seit über 30 Jahren um bedrohte und misshandelte Frauen, stehen ihnen beratend zur Seite und organisieren bei Bedarf Schutz und Unterkunft in eigens dafür vorgehaltenen Wohnungen. Vereinsvorsitzende Donné wies bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass neben den Wohnungen, die „Hilfe für Frauen in Not e.V.“ im oberen und unteren Landkreis unterhält, auch Vorträge und dergleichen im Rahmen der Präventionsarbeit finanziert werden müssen. Pro Jahr verzeichne der Verein bis zu 250 Anrufe, bei denen es meistens um Beratung, in einzelnen Fällen aber auch um die Bereitstellung einer Unterkunft geht. Die dort untergebrachten Frauen würden vom Helferteam auf ihrem weiteren Weg begleitet, damit sie möglichst schnell wieder ein selbstbestimmtes Leben führen können, so die Vereinsvorsitzende. Für die Verwendung der Spende aus dem Topf des Gewinnsparvereins gibt es auch schon eine Idee. Donné erklärt: „Mit dem Geld wollen wir vor allem eine neue Waschmaschine und einen Trockner anschaffen, welche die alten Geräte in einer der beiden Wohnungen ersetzen sollen.“ „Wir wollen die Gelder wieder zurückgeben in die Region“, erklärte Günther Mayer, Vorstand des Gewinnsparvereins Bayern, bei der Scheckübergabe. Das Gewinnsparen sei auch eine „Einrichtung mit einem sozialen Auftrag“. Foto: BoBa/Ulrich Stock

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