Pilgern auf den Pfaden des bekannten Jakobusweges

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Lindauer Zeitung

Sehnsuchts- und Rückzugsorte in Deutschland werden in der Reisezeit ab Pfingsten und vor allem in diesem Sommer gefragt sein. Denn der Urlaub im Ausland wird auch der nächsten Zeit noch der Corona-Pandemie zum Opfer fallen. Aber die Menschen sehnen sich auch in diesen Krisenzeiten danach, einfach mal ein wenig wegzufahren und die Freiheit zu genießen. All diese Wünsche will der Verein Westallgäu Tourismus mit seiner „Kraftquelle Allgäu“ erfüllen, die sich laut Pressemitteilung auf die drei Säulen Samstagspilgern, Jakobusweg und Kräuter stützt.

Im Westallgäu und im Württembergischen Allgäu wird verstärkt nach dem Kreislauf des Jahres gelebt, in dem sich uraltes Wissen und ein tiefer Glaube widerspiegeln, heißt es. Die Ferienregion mit Blick auf die Bergkulisse des Alpenvorlandes, mit der Nagelfluhkette und dem Bodensee wolle Gäste sowie Einheimische mit ihrem Programm „Kraftquelle Allgäu“ Anreize geben, wieder verstärkt im Einklang mit der Schöpfung zu leben.

Auf verschiedenen Pfaden und in mehreren Tagesetappen verläuft quer durch das Westallgäu bis zum Bodensee, immer dem Zeichen der Jakobusmuschel folgend, der Jakobusweg. Nächstes Jahr wird der wohl bekannteste Pilgerweg überhaupt im Rahmen eines „Heiligen Compostelanisches Jahres“ in ganz Europa und natürlich auch im Westallgäu gefeiert, weil da der Gedenktag des heiligen Jakobus am 25. Juli auf einen Sonntag fällt.

Seit Jahrhunderten vertrauen die Menschen auf die großartigen Kräfte der Pflanzen, heißt es weiter. Kräuter, insbesondere Wildkräuter, bringen den Körper in Schwung, machen und halten ihn gesund, regen den Geist an und tragen zu einem inneren Gleichgewicht und sogar zu spürbarer und sichtbarer Lebensfreude bei, verspricht der Verein Westallgäu Touriusmus. Von Mitte März bis Ende November kann im Rahmen der „Kraftquelle Allgäu“ auf den Wegen des wilden Krauts quer durch das Westallgäu gewandert werden.

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