Milena Hehle und Jakob Fässler sind die Schnellsten

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 Milena Hehle (rechts) und Jakob Fässler freuen sich über den Titel Gummibärlemeister 2019.
Milena Hehle (rechts) und Jakob Fässler freuen sich über den Titel Gummibärlemeister 2019. (Foto: privat)
Lindauer Zeitung

Insgesamt 181 Nachwuchsfahrer aus dem Landkreis Lindau und auch ein paar junge Fahrer aus dem angrenzenden Württemberg haben sich am vergangenen Samstag auf den Weg an den Luggi-Leitner-Lift in Scheidegg gemacht, um beim Gummibärlerennen an den Start zu gehen. Am Ende konnten sich Milena Hehle (TSV Gestratz) und Jakob Fässler (SC Scheidegg) zu den Gummibärlemeistern 2019 küren lassen.

Laut Presemitteilung galt es bei diesem familiären Rennen für die jüngsten Skifahrer, das erste Mal Rennatmosphäre zu schnuppern. Die älteren Jahrgänge nehmen es durchaus ernst und messen sich gerne unter Wettkampfbedingungen. Der Parkplatz in Möggers war brechend voll und die Autos parkten noch weit hinter der ehemaligen Grenze in Richtung Scheidegg. Bei fast 200 Meldungen am Renntag selbst musste die zweite Vorsitzende des SC Scheidegg, Gisela Koros, noch Nachschub besorgen, damit am Ende auch jeder Rennläufer mit einer Tüte Gummibärchen nach Hause gehen konnte. Zuvor allerdings musste ein leichter Riesenslalom mit 17 Flaggentoren bewältigt werden. Das schöne an diesem Rennen ist laut Mitteilung des Veranstalters, dass es keine Disqualifikationen gibt, lediglich eine Zeitstrafe bei Torfehler. Jeder fährt so gut er kann. Am Start waren sowohl die ganz jungen Fahrer, teils noch nicht einmal drei Jahre alt. Zum anderen aber auch Talente bis maximal zehn Jahren, die im Rennmodus mit schon fast perfekter Kurventechnik den Hang hinunterfuhren. Am schnellsten war bei den Jungs der Lokalmatador Jakob Fässler vom SC Scheidegg, der im Regionalteam Westallgäu der LG2 trainiert. Er blieb in 29,22 Sekunden als Einziger unter der 30-Sekunden-Marke. Bei den Mädchen siegte Milena Hehle vom TSV Gestratz in 30,55 Sekunden. Damit dürfen sich die beiden ganz offiziell Gummibärlemeister 2019 nennen.

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