Weißensberger Narrenwecken bei nasskaltem Wetter

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Die Monster und Weihergeister des  Weißensberger Narrenverein sind fast pünktlich, aber immerhin nocg am 11.11. aufgeweckt worde
Die Monster und Weihergeister des Weißensberger Narrenverein sind fast pünktlich, aber immerhin nocg am 11.11. aufgeweckt worden. (Foto: Christian Flemming)
cf

Wer möchte schon bei einem derartig nasskalten Wetter geweckt werden!? Nun, einer Reihe Monster und Weihergeister blieb das nicht erspart, am 11.11. aus der saisonalen Ruhe gerüttelt zu werden. So rutschen ein paar Monster aus einem Obstbaum mit der Seilbahn durch und aus den Nebelschwaden, der Rest wurde per Schlaf-, pardon, Leichenwagen angekarrt. So standen sie alle noch etwas bedröppelt vor all den Zuschauern. Aber so sind sie halt, die Monster. Auch beim Weihergeist, der furchtlos dazwischen stand, sah das Lächeln noch etwas gekünstelt aus, aber vielleicht ändert sich das noch im Verlauf der fünften Jahreszeit. Da sich nur Rauchgeruch ausgebreitet hatte und nicht der Duft von Apfelküchle vor dem Narrenheim, war klar, dass Zunftmeisterin Melanie Flax noch auf dem Lindauer Jahrmarkt war und nicht selbst die Neuen anloben konnte. Das übernahm Margit Taube, tadelte die drei Neuen, die nicht im Häs da standen, während die anderen sich ordentlich maskiert hatten . Sie nahm ihnen das Gelöbnis ab, das sie immer deutlicher mit „Hu-Hui“ bejahten. Mit dem Tauftrunk, von dem wir besser nicht wissen, was alles hineingemischt ist, wurde die Zeremonie und damit der offizielle Teil abgeschlossen. Monster, Weihergeister und die Besucher, darunter Hexen aus Schönau und Neukirch, feierten noch miteinander den Saisonstart. Foto: cf

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