Saal der Festhalle Weißensberg: Die Kommunalaufsicht empfiehlt, während der Corona-Krise öffentliche Gemeinderatssitzungen in Ha
Saal der Festhalle Weißensberg: Die Kommunalaufsicht empfiehlt, während der Corona-Krise öffentliche Gemeinderatssitzungen in Hallen zu verlegen. (Foto: ust)
Ulrich Stock

Was das Gremium besprochen hätte

Rund 12 000 Euro umfasst der Auftrag für die Beleuchtung der Außentreppe an der Weißensberger Festhalle, den Bürgermeister Hans Kern auch ohne den Gemeinderat genehmigen durfte, wie er gegenüber der LZ erklärt. Darüber hinaus standen in der für den 25. März geplanten Ratssitzung, die aber nicht stattfand, nur noch Bekanntgaben auf der Tagesordnung.

Informieren wollte Kern unter anderem über den Sachstand in der „Verwaltungsstreitsache Armin Dick gegen den Freistaat“. Konkret habe das Gericht mitgeteilt, dass das Verfahren von Amts wegen nicht weitergeführt wird und jetzt ruht. Das bedeute aber auch, so Kern, dass das Verfahren von einem der Beteiligten jederzeit wieder aufgenommen werden könne.

Zum Hintergrund: Rechtsanwalt Dick hatte gegen einen sogenannten Vorbescheid zu seiner Bauvoranfrage geklagt. Dabei geht es um das ehemalige Wohnhaus des früheren Bürgermeisters Werner Reich, das er (Dick) als neuer Eigentümer abreißen und dort neu bauen wollte. Weil die Entwürfe für den Neubau, unter anderem wegen eines geplanten Flachdaches, im Gemeinderat auf Widerstand stießen, hatten die Räte für das Gebiet „Im Gärtl“ (Rehlings), wo sich das Anwesen befindet, zunächst eine Veränderungssperre beschlossen. Im darauffolgenden Bebauungsplan wurden Flachdächer untersagt. Um dem Bauherrn und Kläger ein Stück weit entgegenzukommen, wurden die Baugrenzen auf seinem Grundstück erweitert.

Eine weitere Bekanntgabe betrifft die Erweiterung der Pkw-Ausstellung durch die Firma Riess (Mercedes) im Weißensberger Gewerbegebiet Rothkreuz an der Autobahn. Dafür liegt laut Kern inzwischen der Genehmigungsbescheid vor, wonach das Bauvorhaben und die gewünschte Befreiung zulässig ist. Die Befreiung bezieht sich auf ein Überschreiten der Baugrenze.

Letzter Punkt in den Bekanntgaben befasst sich mit der Vergabe der Erdarbeiten für die Geländeauffüllung auf dem Grundstück neben der Schulsportanlage, die sich hinter dem Vereinsheim befindet. Dabei handelt es sich, wie der Bürgermeister erläutert, um ein Gemeindegrundstück, auf dem rund 5000 Kubikmeter Erdaushub zwischengelagert wurden. An dieser Stelle sei schon einmal aufgefüllt worden. Vorteil dieser Vorgehensweise sei, dass die Kosten weitaus geringer seien als im Fall einer Entsorgung, so Kern.

In Zeiten von Corona sehen sich auch die Gemeinden im Landkreis Lindau mit neuen Fragen konfrontiert.

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Was das Gremium besprochen hätte

Rund 12 000 Euro umfasst der Auftrag für die Beleuchtung der Außentreppe an der Weißensberger Festhalle, den Bürgermeister Hans Kern auch ohne den Gemeinderat genehmigen durfte, wie er gegenüber der LZ erklärt. Darüber hinaus standen in der für den 25. März geplanten Ratssitzung, die aber nicht stattfand, nur noch Bekanntgaben auf der Tagesordnung.

Informieren wollte Kern unter anderem über den Sachstand in der „Verwaltungsstreitsache Armin Dick gegen den Freistaat“. Konkret habe das Gericht mitgeteilt, dass das Verfahren von Amts wegen nicht weitergeführt wird und jetzt ruht. Das bedeute aber auch, so Kern, dass das Verfahren von einem der Beteiligten jederzeit wieder aufgenommen werden könne.

Zum Hintergrund: Rechtsanwalt Dick hatte gegen einen sogenannten Vorbescheid zu seiner Bauvoranfrage geklagt. Dabei geht es um das ehemalige Wohnhaus des früheren Bürgermeisters Werner Reich, das er (Dick) als neuer Eigentümer abreißen und dort neu bauen wollte. Weil die Entwürfe für den Neubau, unter anderem wegen eines geplanten Flachdaches, im Gemeinderat auf Widerstand stießen, hatten die Räte für das Gebiet „Im Gärtl“ (Rehlings), wo sich das Anwesen befindet, zunächst eine Veränderungssperre beschlossen. Im darauffolgenden Bebauungsplan wurden Flachdächer untersagt. Um dem Bauherrn und Kläger ein Stück weit entgegenzukommen, wurden die Baugrenzen auf seinem Grundstück erweitert.

Eine weitere Bekanntgabe betrifft die Erweiterung der Pkw-Ausstellung durch die Firma Riess (Mercedes) im Weißensberger Gewerbegebiet Rothkreuz an der Autobahn. Dafür liegt laut Kern inzwischen der Genehmigungsbescheid vor, wonach das Bauvorhaben und die gewünschte Befreiung zulässig ist. Die Befreiung bezieht sich auf ein Überschreiten der Baugrenze.

Letzter Punkt in den Bekanntgaben befasst sich mit der Vergabe der Erdarbeiten für die Geländeauffüllung auf dem Grundstück neben der Schulsportanlage, die sich hinter dem Vereinsheim befindet. Dabei handelt es sich, wie der Bürgermeister erläutert, um ein Gemeindegrundstück, auf dem rund 5000 Kubikmeter Erdaushub zwischengelagert wurden. An dieser Stelle sei schon einmal aufgefüllt worden. Vorteil dieser Vorgehensweise sei, dass die Kosten weitaus geringer seien als im Fall einer Entsorgung, so Kern.

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